Vater und Sohn begingen mehrere Überfälle 

Nach Überfällen auf Wettbüros und Supermärkte: Täter-Duo (30/57) gefasst!

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Der Tatort in der Nußlocher Straße, wo einer der Täter ein Wettbüro überfiel (Archiv)

Walldorf/Schwetzingen - Fünf Tage nach einem Überfall auf ein Wettbüro hat die Polizei die beiden Täter geschnappt! Bei dem Räuber-Duo handelt es sich um Vater und Sohn: 

Ein bewaffneter Mann überfällt am Donnerstag (12. April) ein Wettbüro in der Nußlocher Straße und bedroht einen Angestellten mit einer Pistole. Seitdem fahndet die Polizei nach dem Mann, der nach der Tat flüchten konnte. Fünf Tage nach dem Raubüberfall können die Ermittler in der Nacht zum Sonntag (15. April) einen Tatverdächtigen mit seinem Komplizen festnehmen.

Bei den beiden Verdächtigen handelt es sich um einen 57-Jährigen, der den Überfall durchgezogen haben soll, und um seinen 30-Jährigen Sohn. Dieser soll den Fluchtwagen gefahren haben, nachdem sein Vater mit einem vierstelligen Betrag das Wettbüro verlassen hat.

Die Kriminalpolizeidirektion Heidelberg und die Kriminalpolizei Karlsruhe finden den Vater nach intensiven Ermittlungen in einem Hotel in Schwetzingen und nehmen ihn fest. Zuvor soll der 57-Jährige am Samstag (14. April) gegen 21 Uhr noch einen Discounter in Hambrücken überfallen haben. 

Kurze Zeit später klicken auch für seinen Sohn die Handschellen. Bei einer Durchsuchung finden sie einen Großteil der Beute und mehrere weitere Beweise

Duo für weitere Überfälle verantwortlich!

Am 9. März sollen die Männer ein Wettbüro in Hockenheim überfallen haben. Anschließend schlugen sie am 7. April in einem Lebensmitteldiscounter in Hockenheim zu. Vier Tage später die nächste Tat – in einem Supermarkt in Brühl. Insgesamt erbeuten die Gauner dabei mehrere zehntausend Euro!

Die Polizei hatte nach dem Überfall auf den Supermarkt in Hockenheim mit einem Foto aus der Überwachungskamera nach einem bewaffneten Täter gesucht.

Die beiden Männer ohne Wohnsitz werden am Montag (16. April) dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr ausstellt. Beide werden daraufhin in verschiedene Justizvollzugsanstalten gebracht.

pol/dh

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