Nach tragischem Sprung in den Neckar ...

Hätten Zäune das Unglück verhindert?

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Ein Vorschlag unserer Facebook-Freude: einen Zaun um den Wehrsteg, damit niemand mehr runterspringen kann ...

Nach dem tragischen Vorfall am Donnerstag, bei dem ein 33-Jähriger in den Neckar sprang und vermutlich ertrank, kommen nun Fragen zur Sicherheit am Wehrsteg in Heidelberg auf.

Was war passiert?

Am Donnerstag sprang gegen 13 Uhr ein 33-jähriger Mann vom Wehrsteg in den Neckarkanal. Er tauchte noch einmal kurz auf, ging dann aber wieder im Wasser unter. Die Wasserschutzpolizei Heidelberg, die Berufsfeuerwehr und die DLRG aus Heidelberg und Mannheim suchten nach dem Mann (wir berichteten).

Doch vergeblich: Bis jetzt fehlt von dem Springer jede Spur!

Der 33-Jährige war laut Angaben der Polizei bewusst und samt Kleidung vom Wehrsteg gesprungen. Alkohol war nicht im Spiel. 

"Im Neckar lauern viele Gefahren, deswegen ist bei so einem Sprung nie im Voraus zu sagen, was passieren kann. Zudem erschwerte in diesem Fall die Fließgeschwindigkeit des Wassers die Rettungsaktion der Taucher", erklärte Dieter Klumpp, Sprecher des Polizeipräsidiums Mannheim. 

Natürlich kamen nach diesem dramatischen Vorfall auch bei unseren Facebook-Freunden, die teilweise sogar den Sprung beobachten konnten, viele Fragen auf: Ist der Wehrsteg ausreichend gesichert damit niemand runterspringen kann oder sollten eventuell Zäune rund um die Brücke angebracht werden? 

MANNHEIM24/HEIDELBERG24 hat sich informiert wie es um die Sicherheit steht und ob nun strengere Sicherheitsmaßnahmen am Wehrsteg folgen werden. 

Tim Herre, Sprecher der Stadt Heidelberg, gibt dazu ein klares Statement ab:

"Wir finden den Fall besonders tragisch und fühlen mit der Familie des Verunglückten mit, doch die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen entsprechen den rechtlichen Vorgaben. Es ist nicht möglich – auch nicht mit einem Zaun – eine absolute Sicherheit zu gewähren." 

Auch Polizeisprecher Dieter Klumpp betont: "Am Neckarkanal besteht kein striktes Schwimmverbot, jedoch sollte man dort besonders vorsichtig sein." Warnschilder wie "Springen verboten" würden seinen Einschätzungen zufolge die Menschen auch nicht davon abhalten, zu springen. 

nis 

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