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Für den nächsten Sommer – Hitze-Aktionsplan der Stadt Heidelberg ist fertig

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Von: Pauline Wyderka

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Heidelberg - Der Sommer 2022 hat auch in Heidelberg Temperaturrekorde gebrochen. Nun ist der Hitze-Aktionsplan der Stadt für die kommenden Extrem-Sommer fertig.

Der Sommer 2022 macht vor allem eines deutlich: Deutschland ist nicht genug auf die neuen Hitzerekorde vorbereitet. Und die Prognosen für die kommenden Jahre deuten auf weitere Hitze-Extreme hin. Als Stadt in einer der wärmsten Regionen Deutschlands muss sich jedoch vor allem auch Heidelberg mit der Frage nach dem Hitzeschutz auseinandersetzen. Nun stellt die Stadt ihren Hitze-Aktionsplan vor.

Heidelberg stellt Hitze-Aktionsplan vor: Die nächste Hitzewelle kommt bestimmt

Gerade in Heidelberg wird der Sommer 2022 von „Tropischen Nächten“ und „Wüstentagen“ beherrscht. Dabei werden die Temperaturen über immer längere Zeit immer extremer. Mittlerweile reicht das Freibadwetter sogar bis in den Oktober. Doch die Temperaturen sorgen nicht nur für Spaß. Für Tausende Menschen führt die extreme Hitze deutschlandweit jedes Jahr zum Tod. Zu den besonders gefährdeten Gruppen gehören Säuglinge und Kleinkinder, Menschen über 65 Jahre und chronisch Kranke.

Die Stadt Heidelberg stellt nun ihren fertigen Hitze-Aktionsplan mit konkreten Schutzmaßnahmen vor. Dabei geht es vor allem um besonders belastete Innenstadt-Gebiete wie Bergheim und die Altstadt. Die Maßnahmen beziehen sich auf das Informieren der Bevölkerung, Temperaturmessungen und Anpassungen bei der Stadtplanung.

Heidelberg stellt Hitze-Aktionsplan für nächsten Sommer vor

Bisher veröffentlicht die Stadt über ihre Internetseite heidelberg.de sowie den Klimakompass Hitzewarnungen und informiert über Print- und Online-Medien über Verhaltensregeln bei Hitze. Außerdem wird im Sommer 2022 ein Versuch zum Tragen kühlender Kleidung im Freien in betreffenden Fachämtern gestartet, der auf positive Resonanz stößt. Informationen zu Hitzewarnungen und Verhaltensweisen sollen künftig über die diversen Online-Plattformen der Stadt gebündelt werden.

Eine „Kühle Karte“, schattige Sitzgelegenheiten an öffentlichen Plätzen sowie mehr Pflanzen und Trinkwasserbrunnen sollen Schutz vor der Hitze bieten. Auch Bauvorhaben sollen hitzebeständiger umgesetzt werden. Die genauen Maßnahmen werden am Abend des 19. Oktobers im Ausschuss für Klimaschutz, Umwelt und Mobilität vorgestellt. Bis zum Sommer 2023 ist immerhin noch ein wenig Zeit. In der Zwischenzeit verspricht ein Wetter-Wechsel den „Heftig-Herbst“ und vielleicht den Winter einzuläuten. (paw)

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