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Heidelberg darf 2023 abstimmen! Wie soll der neue 16. Stadtteil heißen?

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Von: Pauline Wyderka

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Heidelberg - 2023 wird die Öffentlichkeit mitentscheiden, wie der 16. Stadtteil Heidelbergs im PHV heißen soll. Ein Masterplan gibt an, wie das Ganze ablaufen soll.

Einen Stadtteil von Heidelberg benennen – diese Möglichkeit werden die Heidelberger 2023 haben. Und nicht nur das. Zur Gründung des neuen Stadtteils im Konversionsgebiet PHV in Heidelberg soll auch die Abgrenzung des Gebiets unter Beteiligung der Öffentlichkeit stattfinden. Die Stadtteilgründung soll dann den Startschuss geben für die weitere Entwicklung des entstehenden Stadtteils.

Gründung des neuen Stadtteils PHV: Heidelberger entscheiden mit

Mindestens 10.000 Leute und 5.000 Arbeitsplätze sollen bald in einem völlig neuen Heidelberger Stadtteil zur Verfügung stehen. Ein wichtiger Schritt für eine Stadt, in der Wohnungs- und Arbeitsplätze knapp sind – und die Nachfrage nur immer größer wird. In ganz Heidelberg entstehen darum neue Räume, so auch am geplanten Europaplatz, auf dem 2023 schon drei Ankermieter einziehen sollen. Und an der Gestaltung des neuen Stadtteils PHV sollen Bürger ab 2023 teilhaben können.

So wird es laut einer Pressemitteilung ab dem zweiten Quartal Möglichkeiten zur Abstimmung über den Namen geben. Parallel soll dann auch der Beteiligungsprozess an der Stadtteilabgrenzung stattfinden. Das Beteiligungskonzept wurde am 26. September 2022 gemäß der Heidelberger Leitlinien für mitgestaltende Bürgerbeteiligung mit sachverständigen Vertreterinnen und Vertretern, Betroffenen und in der Sache aktiven Gruppierungen, Initiativen sowie Vereinen abgestimmt.

Statt PHV: Wie Heidelberger an der Namensgebung teilnehmen können

Dann können Bürger sich über mehrere Wochen hinweg online mit dem Dynamischen Masterplan für das PHV auseinandersetzen und darauf aufbauend Namensvorschläge entwickeln. Dazu soll es fünf Informations- und Beteiligungsangebote an zentralen Orten im gesamten Stadtgebiet geben. Darunter eine Kick-Off-Veranstaltung zu Beginn der Beteiligung, ein Angebot im Rahmen der Kinder- und Jugendbeteiligung auf „HeyHeidelberg“ sowie der Aufruf, aktiv Namensvorschläge an die Stadtverwaltung zu senden.

Die eingebrachten Namensvorschläge werden schließlich von einem Gremium gesichtet sowie nach unterschiedlichen Kriterien beurteilt und kategorisiert. Als Kriterien dienen hierbei die Inhalte des Dynamischen Masterplans, stadthistorische, stadtgeografische sowie linguistische Hintergründe. Im Anschluss soll das Gremium dann einen gemeinsamen Vorschlag erarbeiten, der „eine Kategorisierung und nachvollziehbare Beurteilung der eingebrachten Namensvorschläge enthält“.

Gründung des 16. Stadtteils: Auch Abgrenzung des PHV unter Öffentlichkeitsbeteiligung

Die Stadtteilabgrenzung erfolgt laut Pressemitteilung in drei Schritten: Die Stadtverwaltung macht mehrere Vorschläge zur räumlichen Gliederung, die dann durch ein weiteres Gremium in einem moderierten Workshop diskutiert werden. Dabei sollen Vor- und Nachteile der verschiedenen Vorschläge abgewägt werden. Im nächsten Schritt wird die Öffentlichkeit über ein digitales Bürgerforum über die Vorschläge und etwaige Meinungen des Gremiums dazu informiert. Dazu können die Bürger dann Rückmeldung geben.

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Die Gründung des neuen Stadtteils am derzeitigen PHV ist Teil eines Programms, das Zehntausende neue Wohnungen auf dem hart umkämpften Immobilienmarkt in Heidelberg schaffen soll. So sollen zur Bekämpfung des Wohnraummangels in Heidelberg bis 2035 10.000 neue Wohnungen entstehen. (pm/paw)

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