Schlechte Quartalszahlen wegen starkem Euro

Minus 37 Prozent! Gewinn bei HeidelbergCement bricht ein

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HeidelbergCement-Boss Bernd Scheifele.

Das zweite Quartal bei HeidelbergCement hat im Vergleich zum Vorjahreszeitraum spürbare Einbußen gebracht. So sank der Nettogewinn zwischen April und Juni um mehr als ein Drittel.

Bei Baustoff-Riese HeidelbergCement drückt der starke Euro nicht nur aufs Gemüt, sondern auch aufs Ergebnis!

Wie der im Dax notierte Konzern jetzt mitteilte, ging der Nettogewinn im zweiten Quartal um satte 37 Prozent von 368 auf 233 Millionen Euro zurück.

Die Bilanz im Vorjahr 'geschönt' hatte allerdings eine kräftige Finanzspritze in Form eines positiven Gerichtsbeschlusses in den USA sowie der Verkauf einer Beteiligung.

Auf Vorjahresniveau stagnierte dagegen der Umsatz mit 3,6 Milliarden Euro. Ohne den Einfluss des starken Euro hätte dies dem von Dr. Bernd Scheifele geführten Unternehmen einen Zuwachs von acht Prozent beschert.

„Wir werden 2014 weiterhin von der wirtschaftlichen Entwicklung in den Industriestaaten profitieren, insbesondere in Nordamerika, Großbritannien, Deutschland und Nordeuropa“, erklärt Scheifele. „In diesen Ländern erzielen wir fast 50 Prozent unseres Umsatzes. Darüber hinaus verbessern wir unsere Marktposition in Wachstumsmärkten durch die Inbetriebnahme moderner Produktionsanlagen. In Kombination mit unserer hohen operativen Effizienz sehen wir uns gut gerüstet, um von dem sich beschleunigenden Wirtschaftswachstum im Interesse unserer Aktionäre überproportional zu profitieren.“ 

An den Jahreszielen hält HeidelbergCement weiter fest. So werden Zuwächse bei Umsatz, operativem Ergebnis und Überschuss angestrebt. Dabei rechnet das Unternehmen aber Faktoren wie Währungseffekte und Verkäufe heraus.

pek

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