Stiftung ‚Lebendige Stadt‘ verleiht Preis

@usgezeichnet! Heidelberg ist „Die digitalste Stadt“

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Heidelberg wird als „Die digitalste Stadt“ ausgezeichnet. (Symbolfoto)

Heidelberg - Wieder einmal kann die Stadt einen Erfolg verbuchen. Bei einer Zeremonie in Potsdam wird sie nämlich als „Die digitalste Stadt“ ausgezeichnet. Was die Jury überzeugt hat:

Große Ehre für die Stadt und alle ihre Bewohner. Die Stiftung ‚Lebendige Stadt‘ zeichnet Heidelberg aus – als „Die digitalste Stadt“! Im Rahmen einer Preisverleihung am Mittwoch (19. September) wird die Entscheidung von einer Jury im Orangerieschloss in Potsdam verkündet. Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner und Stadtdirektorin Nicole Huber nehmen den Anerkennungspreis vor Ort entgegen.

Insgesamt werden vier Städte prämiert, die Vorreiter in der digitalen Entwicklung sind. Insgesamt hatten sich sogar 29 Städte und Kommunen aus vier Ländern beworben: „Heidelberg ist nicht nur historisch, sondern auch ganz modern“, lobt die Jury das vorbildliche Engagement der Stadt am Neckar. 

Projekte entstehen nicht am „grünen Tisch“

Besonders wird hervorgehoben, dass die Entscheidungen über das weitere Vorgehen bürgernah getroffen werden – zum Beispiel bei Workshops, in Foren und bei der Veranstaltungsreihe ‚Digitalität@Heidelberg

Die Auszeichnung zeigt, dass wir uns bei der digitalen Weiterentwicklung Heidelbergs auf einem sehr guten Weg befinden: Wir möchten die Bürgerinnen und Bürger sowie gesellschaftliche Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und Forschung weiterhin intensiv in den Prozess einbinden. Das Interesse und die Bereitschaft, an der Digitalisierung mitzuwirken, ist überall groß. Ich danke allen, die sich bislang bereits eingebracht haben“, sagte Oberbürgermeister Würzner.

Vorbildliche Projekte

Die Jury betont zudem, wie viele Vorteile die Bürger schon jetzt bereits hätten. So ist ‚Heidelberg4you‘ eines der größten öffentlichen WLAN-Netze in Deutschland, das man an fast 200 Standorten empfangen kann. Und auch der Breitbandausbau an so genannten ‚weißen Flecken‘ (keine Anbindung mit schnellem Internet durch Anbieter geplant) wird von der Stadt vorangetrieben und mitfinanziert. 

Auch Projekte wie #HolDenBürgermeister und die Heidelberg-App bekommen großen Zuspruch bei der Laudatio: „In der Digitalisierung stecken enorme Chancen, den Alltag für die Menschen in unserer Stadt weiter verbessern zu können – zum Beispiel durch intelligente Lösungen bei der Parkplatzsuche und im Nahverkehr, bei der Bürgerbeteiligung und in der medizinischen Versorgung. Diese Chancen wollen wir weiter nutzen“, sagt Stadtdirektorin Nicole Huber. 

In Zukunft noch mehr Mitsprache

Heidelberg hat nicht nur ein romantisches Altstadtpanorama zu bieten – die Stadt gilt als Modellkommune bei der Entwicklung digitaler Serviceangebote. Bereits beim Landeswettbewerb ‚Digitale Zukunftskommune@bw‘ wurde sie als Leuchtturmprojekt ausgezeichnet und erhielt dafür 880.000 Euro Förderung! 

Neben den bereits bestehenden Einrichtungen soll es in Zukunft noch mehr Begegnungsstätten und Treffpunkte, digitale Räume und Plattformen zum Austausch und digitale und analoge Veranstaltungen geben.

pm/dh

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