Strecke stundenlang gesperrt

Tödlicher Unfall auf A6: Geisterfahrer (†23) kracht frontal in Lkw

Reilingen - Ein Fahrer begeht am Morgen einen folgenschweren Fehler auf der A6 und bezahlt dafür mit seinem Leben. Er kracht mit seinem Fahrzeug in einen Lkw.

  • Dramatischer Unfall auf der A6. Ein Geisterfahrer kracht frontal in einen Lkw.
  • Die Feuerwehr kann den Fahrer des VW nur noch tot bergen.
  • Die Autobahn* ist danach mehrere Stunden lang in Richtung Mannheim* gesperrt.

Update von 13:15 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, ist der verstorbene VW-Fahrer 23 Jahre alt gewesen. Die Aufräumarbeiten auf der A6 sind seit 11:20 Uhr beendet. Die Strecke in Richtung Mannheim ist nun wieder frei.

Erstmeldung vom 4. Juli: Auf der A6 ereignet sich am frühen Samstagmorgen (4. Juli) ein dramatischer Unfall, bei dem eine Person ihr Leben verliert.  Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei verlässt ein Mann gegen 3:10 Uhr die Tank- und Rastanlage Hockenheim-Ost mit seinem VW. Dabei macht er einen verhängnisvollen Fehler und befährt die Autobahn in die falsche Richtung – wodurch er als Geisterfahrer unterwegs ist. Noch vor dem Autobahnkreuz Walldorf passiert das Unglück. Der VW kracht mit einem entgegenkommenden Lkw zusammen, der gerade in Richtung Mannheim unterwegs ist! Über diese Tragödie berichtet HEIDELBERG24.de*.

Tödlicher Unfall auf A6: Geisterfahrer stirbt bei Crash mit Lkw

Bei dem schweren Unfall auf der A6 bei Reilingen hat der Fahrer des VW keine Chance – er wird so schwer verletzt, dass er sofort tot ist. Der Fahrer des Lkw erleidet nur leichte Verletzungen. „Der Fahrer des Pkw ist leider an der Unfallstelle verstorben. Er konnte zwar zügig von uns befreit werden, aber ihm war leider nicht mehr zu helfen", erklärt Jurek Dudler von der Feuerwehr Walldorf. Zusammen mit der Feuerwehr Hockenheim muss der Mann aus dem Wrack geschnitten werden, da er eingeklemmt ist.

Nach dem Crash auf der A6 ist die Strecke zwischen dem Autobahnkreuz Walldorf und dem Autobahndreieck Hockenheim in Richtung Mannheim mehrere Stunden lang voll gesperrt. Aufgrund eines „sehr großen Trümmerbildes“ dauern die Aufräumarbeiten wohl bis etwa 10 Uhr. Es entsteht daher ein Stau von bis zu fünf Kilometern. Der Sachschaden beträgt etwa 18.000 Euro. Ein Sachverständiger soll nun klären, wie genau es zu diesem Drama auf der A6 kommen konnte. Zeugen des Unfalls sollen sich beim Verkehrsdienst Heidelberg - Außenstelle Walldorf unter der Nummer 06227/358260 melden.

Wegen des Trümmerfeldes ist die Strecke stundenlang gesperrt.

Erst am 30. Juni ist eine andere Person auf der A6 verstorben. Auslöser ist ein schwerer Unfall zwischen vier Lkw gewesen*. Eines der Fahrzeuge fängt anschließend Feuer, das sich auf einen anderen Sattelschlepper ausbreitet. Für den Fahrer des brennenden Wagens kommt jede Hilfe zu spät. Während der Aufräumarbeiten geht die Polizei rigoros gegen Gaffer vor. Die müssen nach einem neuen Gesetz mit einer härteren Strafe rechnen*. Am 6. Juli brannte auf der Nachbar-Autobahn A5 bei Heidelberg ein BMW aus. Nur drei Tage später liefert sich ein Mann unter Drogeneinfluss eine Verfolgungsjagd mit der Polizei auf der A6. (pri/pol/dh) MANNHEIM24.de* und HEIDELBERG24.de* sind Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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