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Älteste Uni mit neuer Fakultät: Jetzt auch Ingenieurwissenschaften in Heidelberg

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Von: Sarah Isele

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Heidelberg - Die älteste deutsche Hochschule hat eine neue Fakultät. Deshalb lädt die Uni mit einer akademischen Feier zur offiziellen Eröffnung der Ingenieurwissenschaften:

Im vergangenen Wintersemester 2021/22 wird die neue Fakultät der Ingenieurwissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg gegründet. Nun wird eine offizielle Eröffnung der neuen Fakultät zelebriert und die die älteste Hochschule Deutschlands lädt zur akademischen Feier ein. Diese soll am 30. September um 16 Uhr in der Aula der Alten Universität steigen.

Universität Heidelberg stellt ihre neue Fakultät vor

Im Forschungsmittelpunkt des neuen Fachbereichs für Ingenieurwissenschaften stehen innovative Engineering-Ansätze in Forschung und Lehre. Die Universität Heidelberg hat die Fakultät gegründet, um die technisch-wissenschaftliche Expertise zu bündeln und das Forschungs- und Fächerspektrum in einem sich dynamisch entwickelnden Kompetenzfeld auszubauen. Die neue Fakultät soll, im Gegensatz zu traditionellen Technikwissenschaften, ein eigenes Kompetenzprofil auf dem Gebiet der Engineering Sciences bieten.

In dem neuen Fachbereich an der Ruperto Carola soll eine Zusammenarbeit aus den Molekularen Lebenswissenschaften, der Biophysik und der Biochemie mit dem Wissenschaftlichen Rechnen und dem Machine Learning in Verbindung mit neuartigen Hardwarekonzepten entstehen. Dadurch sollen neue Ansätze eines Engineering, das die Translation aus den Naturwissenschaften in die Medizin und Medizintechnik ebenso wie den Transfer in industrielle Anwendungen befördert werden. Nicht nur über einen Fachbereich kann sich die Uni im letzten Wintersemester freuen, sondern auch über die Revolution in der Universitäts-Mensa.

Universität Heidelberg
Uni Heidelberg stellt neue Fakultät vor. (Symbolfoto) © dpa/Universität Heidelberg

Uni Heidelberg: Neue Fakultät für Ingenieurwissenschaften feiert Eröffnung

Derzeit besteht der neue Fachbereich für Ingenieurwissenschaften aus 26 Professuren mit rund 350 Wissenschaftlern. Diese forschen am Institut für Technische Informatik (ZITI), am Interdisziplinären Zentrum für Wissenschaftlichen Rechnen (IWR), am Institute for Molecular Systems Engineering and Advanced Materials (IMSEAM), am Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie (IPMB), am BioQuant-Zentrum und am Zentrum für Molekulare Biologie der Universität Heidelberg (ZMBH).

Die neue Fakultät beherbergt die Studiengänge Bachelor- und Masterstudiengang Molekulare Biotechnologie, dem Staatsexamens-Studiengang Pharmazie, dem Master-PhD-Programm Matter to Life im Rahmen der gleichnamigen Max Planck School sowie dem Masterstudiengang Technische Informatik. In der Vorbereitung befinden sich weitere Studiengänge in Verbindung mit Mathematik und Informatik sowie im Bereich des Bioengineering und der Medizintechnik.

Die Feier des neuen Fachbereichs für Ingenieurwissenschaften: so soll sie sein

Beginnen soll die akademische Feier zur Eröffnung der neuen Fakultät für Ingenieurwissenschaften spricht der Uni-Rektor Prof. Dr. Bernhard Eitel. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht ein Wissenschaftsgespräch zum Thema „Ingenieurwissenschaften? Wofür und wohin? Die neue Fakultät stellt sich vor“.

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Daran beteiligt sind Doktorandin Franziska Grün (IPMB), Juniorprofessorin Dr. Daniela Duarte Campos (ZMBH), Prof. Dr. Frauke Gräter (IWR) und Prof. Dr. Holger Fröning (ZITI). Die Moderation übernimmt Gründungsdekan Prof. Dr. Guido Kanschat, der dem Direktorium des Interdisziplinären Zentrums für Wissenschaftliches Rechnen angehört. (rah)

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