Analysezentrum III - Feierliche Neueröffnung

Forschung auf höchstem Niveau

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Prof. Guido Adler, Leitender Ärztlicher Direktor Uniklinikum Heidelberg, Prof. Hugo Katus, Ärztlicher Direktor Abteilung Kardiologie, Angiologie und Pneumologie, Stifter Dietmar Hopp, Ministerin Theresia Bauer, Stifter Klaus Tschira, Prof. Georg Hoffmann, Geschäftführender Direktor Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin

Bei der Eröffnung des neugestalteten "Analysezentrum III" gibt es strahlende und glückliche Gesichter. Denn der hochmoderne Laborkomplex vereint nun drei höchst wichtige Bereiche.

Da steht ES nun nach weniger als zwei Jahren Bauzeit. Mit neuem Glanz erstrahlt das fünfstöckige Analysezentrum III den Neuenheimer Campus. Dies ist nicht nur irgendein neues Forschungsgebäude - es ist DAS einzigartige Analysezentrum das die drei Bereiche "Früherkennung, Diagnostik und Forschung" für Stoffwechsel- und Herzerkrankungen unter einem Dach vereint. Professor  Dr. Georg Hoffmann, Geschäftsführender Direktor des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg äußert sich sichtlich erfreut: "Diese Konstellation ist weltweit einzigartig". 

Besonders: Bei der Feier sind neben der Ministerin Theresia Bauer auch die Stifter Dietmar Hopp und Klaus Tschira mit von der Partie. Beide Stiftungen unterstützen den Bau und die Errichtung  der Zentren  Dietmar- Hopp-Stoffwechselzentrum und des Klaus-Tschira-Institute for Integrative Computational Cardiology mit jeweils 9 und 8 Millionen Euro. Nicht zu vernachlässigen ist das deutsche Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung mit weiteren Laboren, das sich ebenfalls in dem Gebäude befindet.

Was genau geschieht im Dietmar-Hopp-Stoffwechselzentrum?

Ein Tropfen Blut kann Leben retten

Schon im Neugeborenenalter kann eine angeborene Stoffwechselkrankheit erkannt werden. Mit Laboruntersuchungen auf höchstem Niveau werden Neugeboren-Screening sowie Routine- und Notfalldiagnostiken durchgeführt. Somit kann manch ein Leben frühzeitig gerettet werden.
"Ich freue mich, dass mit dem neuen Stoffwechselzentrum vielen betroffenen Kinder und deren Familien ganz unmittelbar geholfen werden kann", so Dietmar Hopp.
Auch im Klaus-Tschira-Institute for Integrative Computational Cardiology sind Mediziner, Molekularbiologen, Bioinformatiker und Mathematiker nicht untätig. Sie befassen sich mit  genetischen Grundlagen von Herzmuskelerkrankungen und möglichen Ansatzpunkten für neue Therapien. Für Klaus Tschira ist die Einrichtung des Institutes eine "Herzensangelegenheit".

Professor Dr. Guido Adler, Leitender Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Heidelberg und Theresia Bauer danken den Stiftern und freuen sich vor allem über ihre großzügige Spendenbereitschaft.
Nun arbeiten zum Wohle der Gesundheit ca. 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiten auf rund 4000 Quadratmetern Nutzfläche in dem Laborkomplex. Die Gesamtkosten der Entstehung betragen rund 17,6 Millionen Euro.

nis

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