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Vogelspinnen hautnah erleben – Insectophobie in Heidelberg

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Von: Teresa Knoll

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Wie schwer ist eigentlich eine Vogelspinne? Auf der Insectophobie kann man es herausfinden. Bei der Ausstellung in Heidelberg konnte man sogar ein Foto mit dem Tier schießen lassen.

Wer hätte sich nicht schon mal gewünscht, eine Vogelspinne auf die Hand zu nehmen? Das ist in der Ausstellung „Insectophobie“ möglich. Am Sonntag (6. November) hatte sie im Bürgerhaus in Heidelberg halt gemacht und Groß und Klein zu einem Tag voller Faszination und Wissen eingeladen. Der Höhepunkt: Ein Foto mit einer Vogelspinne oder einer Schlange.

Insectophobie in Heidelberg: Faszinierende Tiere und spannendes Wissen

Skorpione, Schnecken, Tausendfüßler, Gespensterschrecken und etliche Vogelspinnen gibt es in der Ausstellung zu bewundern. Die Mission: Wissen vermitteln und den Menschen, vor allem Kindern die Angst vor Spinnen und Insekten nehmen. Und es funktioniert: Zahlreich strömen die Schaulustigen ins Bürgerhaus und drängen sich vor den liebevoll präsentierten Terrarien.

Zu jeder Tierart gibt es Informationen über Herkunft, Größe und Alter, das die Tiere erreichen können. Manche Vogelspinnen können etwa 20 Jahre alt werden, andere erreichen eine Größe von bis zu 15 Zentimetern. Auch über eher unscheinbare Tiere wie der Riesentausendfüßer werden spannende Fakten erzählt – er kann zum Beispiel bis zu 32 Zentimeter lang werden.

Mexikanische Rotknie-Vogelspinne
Eduard, eine Mexikanische Rotknie-Vogelspinne. © HEIDELBERG24/Teresa Knoll

Insectophobie in Heidelberg – Vielfalt der Vogelspinnen entdecken

Aber auch alle, die überlegen, sich eines der Tiere selbst anzuschaffen, erhalten auf der Insectophobie wertvolle Informationen: Vom Futter über die Größe des Terrariums bis hin zum Wesen der einzelnen Arten informiert die Ausstellung detailliert über die Tiere. Die Stars sind sicher die goßen Vogelspinnen. Man kennt vor allem die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne mit den orange-schwarz gestreiften Beinen.

Daneben gibt es aber noch viele Vertreter mit haarigen Beinen. Die rötlich-braune Nhandu tripepii ist laut Infoblatt leicht reizbar. Die Martinique Baumvogelspinne sieht besonders süß aus mit ihrem rötlich-braunen, plüschigen Körper: Sie ist friedlich und gutmütig. Sicher hilft die Ausstellung dem ein oder anderen, seine Angst vor Spinnen etwas zu überwinden.

Höhepunkt der Insectophobie: Ein Foto mit Schlange oder Vogelspinne

Doch es gibt noch viel mehr zu entdecken und zu lernen: In Schaukästen werden unter anderem viele farbenfrohe Schmetterlinge ausgestellt. Auch die heimischen Tiere kommen nicht zu kurz: So gibt es Modelle von Insekten wie Marienkäfern und Honigbienen, die die Entwicklung vom Larvenstadium bis zum ausgewachsenen Tier zeigen.

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Das Highlight der Insectophobie ist die Fotostation, bei der man sich mit einer Vogelspinne oder einer Schlange fotografieren lassen kann. Gerade für die Spinne kostet es manchen etwas an Überwindung, aber wenn man die samtweichen Beine auf den Handflächen spürt und später das Foto in Händen hält, weiß man, dass es sich gelohnt hat. (resa)

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