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Corona in Heidelberg: Wegen Warnstufe – verschärfte Regeln für Ungeimpfte

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Von: Peter Kiefer

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Heidelberg – Die Warnstufe gilt auch in der Uni-Stadt: Doch wo gilt jetzt 2G? Wo 3G? Und was ist mit der Maskenpflicht? Alle Infos zu den verschärften Maßnahmen:

Update vom 3. November, 11:03 Uhr: Durch die ausgerufene Warnstufe in Baden-Württemberg ändern sich ab sofort auch die Zutrittsregelungen für den Zoo Heidelberg: Ein Besuch ist nur noch für Geimpfte, Genesene oder Besucher mit einem negativen PCR-Testnachweis möglich. Spontane Besuche im Rahmen der geltenden Corona-Regelungen sind weiterhin möglich: Tickets für den Zoobesuch oder das Heidelberger Zoo-Leuchten können entweder vor Ort oder online im Vorverkauf erworben werden. Maskenpflicht und Abstandsregeln sowie alle anderen Hygiene- und Verhaltensregeln bleiben bestehen. Der Zoo bittet alle Besucher, sich vor dem Zoobesuch über die aktuell geltenden Regelungen zu informieren: www.zoo-heidelberg.de/coronainfo

Ab sofort benötigt jeder Besucher beim Einlass in den Zoo Heidelberg einen Nachweis über:

Der Eingang zum Zoo Heidelberg.
Der Eingang zum Zoo Heidelberg. © HEIDELBERG24/Peter Kiefer

Für den Besuch des Heidelberger Zoo-Leuchtens gelten die gleichen Regeln. Die Nachweißkontrolle findet zentral am Zoo-Eingang statt, um den Besuchern anschließend auf dem Zoogelände ein möglichst unbeschwertes und sicheres Zooerlebnis zu ermöglichen. „Der Zoobesuch ist im Winter besonders von den Angeboten in den Innenräumen geprägt. Vom Service-Center mit den Kassen über die Tierhäuser, in denen sich viele Tiere bei kaltem Wetter bevorzugt aufhalten, bis zu Ausstellungen, Gastronomie und Zooshop gewinnen im Zoo in den nächsten Monaten die Innenräume an Bedeutung. Nur mit einer konsequenten 3G- Regelung direkt am Eingang können wir all dies unseren Besuchern zugänglich machen“, sagt Zoodirektor Dr. Klaus Wünnemann.

Corona in Heidelberg: Stadt verschärft Maßnahmen! Diese Regeln gelten jetzt

Erstmeldung vom 3. November, 9:53 Uhr: Jetzt ist es also soweit! In der Stadt Heidelberg und landesweit gilt ab dem heutigen Mittwoch (3. November) die sogenannte Warnstufe der aktuellen Corona-Landesverordnung (gültig seit 28. Oktober 2021). Grund dafür ist die Auslastung der Intensivbetten mit Corona-Patienten, die inzwischen seit mehr als zwei Werktagen in Folge über dem entscheidenden Wert von 250 Personen liegt. In der Warnstufe müssen nicht-geimpfte und nicht-genesene Personen in vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens einen PCR-Test vorlegen – insbesondere in Innenräumen. Damit ergeben sich für Heidelberg unter anderem folgende Regeln:

Grundsätzlich gilt: Wer keine Impfung oder Genesung nachweisen kann, muss ein negatives Testergebnis präsentieren (3G-Regel). Ein Schnelltest darf maximal 24 Stunden alt sein, ein PCR-Test maximal 48 Stunden. Eine Übersicht der Testangebote (Schnell- und PCR-Test) in Heidelberg findet sich unter www.heidelberg.de/testen. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder bis einschließlich fünf Jahre und Kindergartenkinder. Ebenfalls ausgenommen sind Schülerinnen und Schüler bis 17 Jahre. Der Nachweis erfolgt hier im Zweifel durch ein entsprechendes Ausweisdokument wie Kinderreisepass oder Schülerausweis.

StadtHeidelberg
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl161.485 (Stand: 31. Dezember 2019)
Fläche108,84 km²
OberbürgermeisterProf. Dr. Eckart Würzner (parteilos)

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Corona in Heidelberg: Hier herrscht weiterhin strenge Maskenpflicht

Unverändert bleibt die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen (mit Ausnahme des privaten Bereichs und beim Sporttreiben) und im Freien, wenn der Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht dauerhaft eingehalten werden kann. Kinder bis einschließlich fünf Jahre sind auch künftig von der Maskenpflicht befreit. Auch Kontaktdaten müssen zur Rückverfolgung eventueller Infektionen weiter erfasst werden.

Corona und Schulen
Die Maskenpflicht gilt unverändert in geschlossenen Räumen des öffentlichen Lebens. (Symbolfoto) © Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Bei privaten Zusammenkünften und Veranstaltungen (zum Beispiel Geburtstage oder Hochzeiten) dürfen nur ein Haushalt und höchstens fünf weitere Personen zusammenkommen. Geimpfte und genesene Personen bis einschließlich 17 Jahre sowie Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können, werden nicht mitgezählt. Paare, die nicht zusammenleben, zählen als ein Haushalt.

Lebensbereiche ohne besondere Einschränkungen 

Corona in Heidelberg: Wo 2G- und 3G-Regel gelten – und welche Tests nötig sind

3G-Nachweis erforderlich (Antigen-Schnelltest ausreichend):

3G-Nachweis erforderlich (nur PCR-Test):

2G-Nachweis erforderlich:

Heidelberg: 2G-Regelung bei städtischen Veranstaltungen ab 8. November 

Bei Veranstaltungen städtischer Einrichtungen – dazu zählen etwa das Theater und Orchester Heidelberg, die Stadtbücherei und das Kurpfälzische Museum – in geschlossenen Räumen gilt ab Montag (8. November) die 2G-Regel. Der Zutritt ist nur für genesene und geimpfte Personen gestattet. In der Warnstufe gilt weiterhin die Maskenpflicht für alle Anwesenden. Das hat die Stadt Heidelberg am 29. Oktober verkündet. Die 2G-Regelung gilt nur für Veranstaltungen. Die Nutzung der Stadtbücherei oder ein Besuch im Kurpfälzischen Museum sind unter Beachtung der 3G-Regel – allerdings nur mit einem negativen PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) – möglich. Wer aber beispielweise eine Lesung in der Stadtbücherei oder einen Vortrag im Museum besuchen will, muss entweder geimpft oder genesen sein.

Durch die Anwendung der 2G-Regel ergibt sich kein Zutrittsverbot für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre. Der Nachweis erfolgt hier im Zweifel durch ein entsprechendes Ausweisdokument wie etwa den Kinderreisepass oder Schülerausweis. Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen, müssen einen negativen Antigentest vorlegen. Ebenso ausgenommen vom Zutrittsverbot sind Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können oder für die es keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt. Dazu zählen auch Schwangere und Stillende, da es für sie erst seit dem 10. September 2021 eine allgemeine Impfempfehlung der STIKO gibt. (pek/PM)

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