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Weihnachtsmarkt Heidelberg: Glühwein nur mit 2G – Das müssen Ungeimpfte wissen

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Die Heidelberger Eisbahn auf dem Weihnachtsmarkt am Karlsplatz.
Die Heidelberger Eisbahn auf dem Weihnachtsmarkt am Karlsplatz. © HEIDELBERG24/PR-Video/Priebe

Heidelberg - Der Weihnachtsmarkt darf trotz steigender Corona-Zahlen stattfinden – allerdings mit massiv verschärften Regeln. Was vor allem Ungeimpfte jetzt wissen müssen:

Update vom 15. November, 12:36 Uhr: Angesichts der steigenden Corona-Zahlen haben Stadt und Heidelberg Marketing am Montag verkündet, dass die Regeln auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt massiv verschärft werden. Auf dem Karlsplatz, dem Universitätsplatz und dem Marktplatz gelte demnach die 2G-Regel – mit eingezäunten Bereichen und Einlasskontrollen. Am Bismarckplatz und Anatomiegarten sollen die Buden frei zugänglich sein. Hier gebe es aber ausschließlich ein Angebot „ToGo“ und nicht zum Verweilen. Hier gibt es alle Infos zur 2G-Regel auf dem Heidelberger Weihnachtsmarkt im Überblick.

Weihnachtsmarkt Heidelberg: Corona-Zahlen explodieren – Findet der Budenzauber statt?

Update vom 15. November, 15:39 Uhr: In Baden-Württemberg schnellen die Corona-Zahlen immer weiter in die Höhe. Kann der Heidelberger Weihnachtsmarkt, der am 18. November starten soll, trotzdem stattfinden? „Wir gehen davon aus, dass der Weihnachtsmarkt stattfindet“, teilt ein Sprecher der Stadt Heidelberg auf Anfrage mit. Weitere Informationen zur Durchführung des Programms wollen Stadt und Heidelberg Marketing am Montagmittag bekannt geben. Dann dürfte sich auch die Frage klären, ob die Corona-Regeln für den Budenzauber in der Altstadt noch einmal verschärft werden.

Weihnachtsmarkt Heidelberg: 2G oder 3G? Welche Regeln für Besucher gelten sollen

Erstmeldung vom 26. Oktober: Bald ist es endlich wieder soweit: Nach einem Jahr Corona-Pause taucht der berühmte und beliebte Weihnachtsmarkt die Altstadt in Heidelberg vom 18. November bis zum 22. Dezember endlich wieder in besinnliches Feiertagsleuchten. Grundlage für die Umsetzung des Weihnachtsmarktes ist ein umfassendes Hygiene- und Sicherheitskonzept, das fortlaufend weiterentwickelt wird. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Heidelberg hervor. Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner erklärt: „Wir wollen den Menschen aus Heidelberg und der Region nach einem Jahr Zwangspause wieder einen Bummel über unseren schönen Weihnachtsmarkt ermöglichen – und damit einen weiteren Schritt zur Rückkehr in die Normalität.

Normalität zu Weihnachten – danach dürften sich die meisten Menschen sehnen. „Der Heidelberger Weihnachtsmarkt ist insbesondere für Familien eine ganz besondere Veranstaltung zum Jahresende“, so Würzner. Doch auch für die Schausteller und Budenbetreiber, die finanziell auf das Vorweihnachtsgeschäft angewiesen sind, ist das grüne Licht für die Durchführung des Marktes eine Erleichterung.

Heidelberger Weihnachtsmarkt: Nach Absage-Schock 2020 – „Wir freuen uns sehr!“

Der Schock saß tief, als vor einem Jahr die Absage für den Weihnachtsmarkt kam. Betroffen waren davon nicht nur die Budenbetreiber. Auf Anfrage von HEIDELBERG24 teilte Weihnachtsmarkt-Veranstalter Heidelberg Marketing damals mit, dass auch die Eisbahn auf dem Karlsplatz 2020 nicht aufgebaut werde. Das lohne sich für die Betreiber der Eisbahn unter Corona-Bedingungen nicht, so Heidelberg Marketing-Geschäftsführer Mathias Schiemer. Umso mehr darf man sich auf das Comeback im November 2021 freuen. „Wir arbeiten bereits seit Monaten in enger Abstimmung mit der Stadt Heidelberg an den Planungen“, sagt Schiemer. „Trotz aller Herausforderungen: Wir freuen uns sehr auf den diesjährigen Weihnachtsmarkt.

StadtHeidelberg
Fläche108,84 km²
Einwohnerzahl161.485 (Stand: 31. Dezember 2019)
OberbürgermeisterProf. Dr. Eckart Würzner (parteilos)

Um den vom Pleitejahr 2020 gebeutelten Schaustellern unter die Arme zu greifen, ist der Beginn des Weihnachtsmarktes in diesem Jahr bereits vor dem Totensonntag geplant. Und was für ein Comeback das wird! Auf dem Bismarckplatz, am Anatomiegarten, auf dem Universitäts- und dem Marktplatz gibt es beim Adventsspaziergang rund 100 Buden und weitere Attraktionen zu entdecken, verrät Schiemer. Zudem lockt der Kornmarkt mit dem Winterwäldchen und – na klar – der Karlsplatz mit der Eisbahn vor romantischer Schlosskulisse.

Weihnachtsmarkt Heidelberg: Kein 2G-Modell und keine Lasershow

In Mannheim haben sich die Veranstalter der drei Weihnachtsmärkte auf die 2G-Regel verständigt. Dafür gibt es in der Quadratestadt keine Maskenpflicht auf den Weihnachtsmärkten. Für Heidelberg ist das laut Heidelberg Marketing-Chef Schiemer keine Option: „Wir werden unseren Weihnachtsmarkt ohne Zaun und ohne 2G durchführen.“ Dafür will man mit farbigen Bändchen arbeiten, die sich Weihnachtsmarktbesucher anziehen. Sie müssen dann auf dem Weihnachtsmarkt in der Altstadt auch Maske tragen. Damit kommt die Stadt Heidelberg den Vorgaben des Landes Baden-Württemberg nach.

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Und was ist mit der winterlichen Himmelsshow, die im Frühsommer angekündigt wurde? Den Plan, den Besuchern mit Hunderten Drohnen ein leuchtendes Spektakel an den Heidelberger Nachthimmel zu zaubern, haben man zunächst „zurückgestellt“, sagt Schiemer. Man werde sich aber in den kommenden Jahren erneut mit dem Thema beschäftigen.

Heidelberg: Weihnachtsmarkt-Führungen an Adventstagen

Glühwein, gebrannte Mandeln, Fritten und Bratwürstchen – und das alles in der einmaligen Heidelberger Altstadt. Wie soll man da noch den Überblick behalten? Auch für dieses Problem haben sich die Veranstalter eine Lösung einfallen lassen. Bei adventlichen Weihnachtsmarktführungen können Besucher beim Naschen Wissenswertes über weihnachtliche und vorweihnachtliche Traditionen der Regionen lernen. Der Spaziergang führt vom Neckarmünzplatz aus durch die Altstadt und endet nach anderthalbstündigem Staunen am Universitätsplatz. Die Führungen beginnen an jedem der vier Adventstage um 17:30 Uhr, Tickets gibt es an der Tourist Information am Neckarmünzplatz zum Standardpreis von 10 Euro, ermäßigt für 8 Euro. (luko/rmx)

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