Endlich ‚angekommen‘

Bärin Gudrun hat‘s geschafft!

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Uschi (Wasser), Benni und Gudrun (rechts): Die Syrischen Braunbären im Zoo Heidelberg.

Heidelberg – Für die Braunbären im Zoo gibt es seit 2015 ein neu gestaltetes Gehege. Doch die Gewöhnung daran fiel den Tieren gar nicht so leicht. Besonders Gudrun, die älteste ihrer Artgenossen:

Für die mit den syrischen Braunbären zusammen lebenden Korsakfüchse war die Eingewöhnung in den neuen Bereich ihres Geheges überhaupt kein Problem. Schon wenige Stunden nach der Eröffnung im Sommer 2015 sprangen sie über die Verbindungsbrücke in ihr neues Reich.

Ausbau des Bärengeheges schreitet weiter voran

Den großen Braunbären war das anfangs aber nicht ganz geheuer. Besonders die Brücke zu überqueren, trauten sich die Tiere anfangs noch nicht. Uschi (22 Jahre) und Benni (30 Jahre) überwanden dann aber schnell ihre Furcht und wechseln inzwischen ganz selbstverständlich vom alten in den neuen Gehegebereich.

Gudrun traut sich nicht

Nur die 35-jährige Gudrun, die Mutter der beiden jüngeren Bären, wollte sich nach einem zweitägigen Aufenthalt im neuen Bereich partout nicht mehr über die Brücke trauen (WIR BERICHTETEN).

Eine alte Bärin gewöhnt man eben nicht so einfach um...

Dann die Überraschung! Am Samstag, 15. Oktober, konnten die Zoobesucher die kleine Bärenfamilie plötzlich glücklich vereint im neuen Gehegebereich beobachten.

Nach über einem Jahr hat Gudrun wohl beschlossen, ihren Bärenkindern zu folgen.

Für die Tierpfleger ist das natürlich auch besonders interessant: „Es ist erstaunlich, dass sie nun ganz offensichtlich den neuen Bereich komplett angenommen hat. Sie geht so sicher über die Brücke und die gesamte Anlage, als wäre dies noch nie anders gewesen.“, berichtet Sandra Reichler, Kuratorin im Zoo Heidelberg. 

„Hatten die Hoffnung schon aufgegeben“

Mehrmals täglich gehen nun alle drei Bären über die Brücke und durchstöbern die großzügige Anlage. „Wir hatten die Hoffnung eigentlich schon aufgegeben und waren uns sicher, dass man die alte Bärin nicht mehr von der schönen, neuen Anlage überzeugen kann“, ergänzt Jörg Kubacki, Leiter des Raubtierreviers im Zoo, der die Bärin bereits seit 1982 kennt und betreut.

sag/Zoo Heidelberg

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