Besser auf später verschieben

Bewerbungsgespräch: Mit dieser Frage disqualifizieren Sie sich sofort

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Manche Fragen sollten Sie sich im Bewerbungsgespräch lieber verkneifen - oder später stellen.

Im Vorstellungsgespräch punkten Bewerber mit klug gewählten Fragen. Doch mit einer Sache machen Sie sich bei Personalern sofort unbeliebt.

Siemens ist eines der größten Traditionsunternehmen der Bundesrepublik, das aus unserem Land kaum wegzudenken ist. Weltweit beschäftigt der Riese aus der Elektronik- und Elektrotechnik-Branche etwa 370.000 Mitarbeiter. In Arbeitnehmer-Rankings schneidet das Unternehmen stets gut ab, dementsprechend beliebt ist der Konzern auch bei Bewerbern. 

Mit der richtigen Fragetechnik punkten Bewerber im Vorstellungsgespräch

Doch wie schafft man es, bei Siemens durchs Bewerbungsgespräch zu kommen? Für Markus Kumpf, Head of Talent Acquisition bei Siemens, sind gut gewählte Fragen zum Job essentiell. "Besonders positiv fallen Bewerber durch die Fähigkeit auf, tiefergehende Fragen zu stellen", verrät er dem Karriere-Portal BusinessInsider. "Manche Bewerber haben drei vorgefertigte Fragen, was schon mal besser ist, als keine zu haben. Aber das eigentlich Gute ist, wenn jemand nachfragt und versucht zu verstehen", meint der erfahrene HR-Experte.

Wer dem Personaler also genau zuhört und nachhakt, beweist, dass er wirkliches Interesse an dem Job hat und bereichert das Gespräch. Dabei dürfe man sich laut Kumpf auch nach nicht davor scheuen, persönliche Fragen zu stellen: "Der Bewerber sollte auch etwas über die Leute erfahren wollen, mit denen er spricht", meint Kumpf. 

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Diese Frage bedeutet schnell das Aus für Bewerber

Eine Frage sollten sich Bewerber jedoch in der ersten Bewerbungsrunde lieber verkneifen: "Detailfragen nach dem Gehalt oder Gehaltskomponenten lassen den Bewerber in einem negativen Licht erscheinen, vor allem im ersten Interview", verrät Kumpf. "Denn wenn sie gestellt werden, bevor überhaupt geklärt ist, worum es in dem Job genau geht und wie das Team aussieht, verraten sie mir, dass der falsche Motivator hinter der Bewerbung steht." 

Karriere-Experten empfehlen Bewerbern ohnehin, das Gehalt lieber nicht von sich aus anzusprechen. Ihr Gesprächspartner wird sich bei Interesse noch früh genug nach Ihren Gehaltsvorstellungen erkunden. Wie Sie im entscheidenden Gehaltsgespräch mehr Geld herausholen, erfahren Sie hier.

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Von Andrea Stettner/ Glomex

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