Unbedingt vermeiden

Mit diesen sechs Wörtern vermasseln Sie die Gehaltsverhandlung

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Viele Bewerber und Mitarbeiter fürchten sich vor der Gehaltsverhandlung.

Wer seinen Arbeitgeber um mehr Gehalt bitten will, muss sich auf das Gespräch gut vorbereiten - und bestenfalls folgende Wörter vermeiden.

Eine Gehaltsverhandlung will gut durchdacht sein - der Arbeitgeber möchte nämlich ansprechende Argumente hören und wenn möglich keine zögerlichen Phrasen.

Egal, ob es um den Jobeinstieg oder eine Gehalterhöhung beim momentanen Arbeitgeber geht: Josh Doody, Autor des Buches "Fearless Salary Negotiation" hat dem Business Insider verraten, auf welche Wörter Sie bei dem Gespräch unbedingt verzichten sollten. Wir haben einige davon für Sie ausgewählt:

"Später"

Vor allem im Vorstellungsgespräch trauen sich viele Bewerber nicht, sofort Tacheles zu sprechen - aus Angst den Arbeitgeber zu verschrecken. Stattdessen möchten sie die unangenehmen Gesprächsthemen auf "später" verschieben. Tun Sie das nicht!

"Das kann ein teurer Fehler sein, da ihr nicht mehr den gleichen Verhandlungsspielraum haben werdet, sobald ihr die Stelle angetreten habt", erklärt der Jobexperte.

"Mehr"

Das Wort "mehr" aus einer Gehaltsverhandlung zu streichen, scheint eher abstrus. Schließlich ist es genau das, was Sie wollen. Doch laut Doody ist dieses Wort zu allgemein: "Überlasst nichts dem Zufall, wenn ihr verhandelt."

Anstatt zu fragen, ob Sie mehr Geld bekommen könnten, sollten Sie zum Ausdruck bringen, warum ein höheres Gehalt Sie zufriedener machen würde - und natürlich immer gute Argumente, die für Sie sprechen, vorbringen.

Karrierecoach verrät: Mit diesen Tricks bekommen Sie mehr Gehalt.

"Versuchen"

Mit dem Wort "versuchen" lassen Sie Ihrem Arbeitgeber zu viel Freiraum, wie Doody verrät. Sie sollten den Personaler nicht darum bitten, etwas zu versuchen, sondern die Sache positiv angehen, indem Sie klarmachen, warum Ihnen aufgrund Ihrer Leistungen ein höheres Gehalt zusteht.

"Ich will"

Wenn Sie in die Gehaltsverhandlung gehen, sollten Sie außerdem ganz penibel das Wort "wollen" oder "ich will" vermeiden. Damit machen Sie sich nach Meinung des Experten all Ihre Argumente zunichte, nach denen Sie mehr Gehalt "verdienen".

Stattdessen sollten Sie sich überlegen, wieviel Gehalt in Ihrer Position üblich ist und welchen Wert Sie dem Unternehmen bieten. Anhand dessen überlegen Sie sich, was für Sie spricht. "Ihr könnt darüber reden, wie viel Geld ihr wollt. Ihr könnt auch darüber reden, was das Unternehmen will. Das ist aber weniger effektiv, als darüber zu sprechen, was das Unternehmen braucht. Das ist das Wichtigste", erklärt Doody.

Passend dazu: So bekommen Sie bei der Gehaltsverhandlung, was Sie wollen.

Negative Wörter wie "Nein"

Negative Wörter können Sie unbedacht in die Bredouille bringen. Schließlich möchten Sie mit dem Gespräch etwas Positives für sich erreichen. Deshalb sollten Sie Ihre Sätze auch immer so formulieren.

Josh Doody macht folgenden Vorschlag: "Anstatt zu sagen 'Nein, damit bin ich nicht einverstanden' (zwei negative Wörter), könntet ihr beispielsweise sagen 'Ich würde mich mit... wohler fühlen' (positive Wörter). Negative Wörter verlangsamen das Ganze und könnten unsichtbare Mauern zwischen euch errichten, die die Zusammenarbeit erschweren."

"Ja"

"Na, was jetzt?", werden Sie sich jetzt denken. Weder "Nein" noch "Ja" sind laut dem Experten Wörter, mit denen Sie in der Gehaltsverhandlung um sich schmeißen sollten. Doch damit ist gemeint, dass Sie nicht sofort zu einem Angebot "Ja" sagen sollen. "Anstelle von 'Ja' könnt ihr ein Gegenangebot nennen, um zu sehen, um wie viel ihr es steigern könnt. Die Verhandlung sollte damit enden, dass das Unternehmen 'Ja' zu euch sagt. Sobald es 'Ja' zu euch sagt oder ihr keine Forderungen mehr habt, ist die Verhandlung vorbei."

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