Autor befragt 140 Führungskräfte

Erfolgreiche Menschen haben alle eine ganz spezielle Angewohnheit

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Erfolgreiche Menschen sind weder Kaffee-Junkies noch machen sie viel Sport. Sie eint alle eine spezielle Angewohnheit.

Ein Autor hat 140 erfolgreiche Menschen befragt und herausgefunden, dass alle an einem bestimmten Ritual hängen. Das hat weder mit Sport noch mit Essen zu tun.

Tim Ferris ist ein amerikanischer Startup-Berater und Autor des Bestsellers "Die 4-Stunden-Woche". Für ein neues Projekt machte er sich auf die Suche nach der Antwort, wie Menschen erfolgreich sein können, ohne sich groß anstrengen zu müssen. Schließlich sei es seiner Meinung nach einfach zu sagen, dass man keinen Erfolg habe, weil man nicht hart genug arbeite. "Aber was passiert, wenn wir fantastische Ergebnisse erreichen könnten, ganz einfach, ohne Stress?", fragt er sich auf seinem Blog. 

Autor interviewt 140 erfolgreiche Menschen

Um herauszufinden, was erfolgreiche Menschen ausmacht, interviewte er 140 Führungskräfte, darunter die besten auf ihrem Gebiet und stellte ihnen dabei elf identische Fragen. Darunter fanden sich so bekannte Persönlichkeiten wie Facebook-Mitgründer Steven Pressfield, Unternehmer und Schauspieler Ashton Kutcher oder Skateboard-Legende Tony Hawk.

Dabei fiel ihm eine erstaunliche Angewohnheit auf, die fast alle Befragten angaben: "Obwohl alle diese Menschen aus den unterschiedlichsten Berufsfeldern kommen - vom Tennisspieler zum Surfer, bis hin zu Kryptowährungsmarktler, alles was man sich so vorstellen kann – machen rund 90 Prozent von ihnen morgendliches Achtsamkeitstraining oder Meditationsübungen", sagte er in einem Podcast des Karriere-Portals BusinessInsider.

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Wissenschaftlich bewiesen: Meditation beeinflusst unser Gehirn positiv

Dass Erfolg und Meditation zusammenhängen ist kein Wunder, schließlich sind Meditationsübungen eine althergebrachte Möglichkeit, Stress abzubauen, den Geist zu beruhigen und die eigenen Gefühle einzuordnen. Auch Achtsamkeitsübungen ("mindfulness") sind in der Geschäftswelt bereits voll angekommen.

Zwar sehen viele diese als kurzlebigen Trend an, doch Studien der Technischen Universität Chemnitz und der University of British Columbia haben gezeigt, dass unser Gehirn durch Achtsamkeitsübungen anders arbeitet: Die Dichte der grauen Zellen soll dabei zunehmen. Dadurch steige die Konzentration an, wir werden flexibler und treffen bessere Entscheidungen, die vor Stress schützen.

Dabei müssen diese Meditationsübungen nichts mit Religion oder Spiritualität zu tun haben. "Meditation oder Achtsamkeitsübungen sind für mich eine Form, die eigenen emotionalen Reaktionen zu kontrollieren und so seinen Tag und sein Leben besser gestalten zu können", meint auch Ferris. Das Ergebnis seiner Befragung bestärkte auch den Erfolgsautoren darin, zu meditieren - nach eigenen Angaben jeden Morgen für 20 Minuten.

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Erfolgreiche Menschen meditieren jedoch nicht nur, um im Job zu glänzen. Auch in Sachen Kommunikation sind viele ein wahres Ass. Sie stellen ihren Mitmenschen zum Beispiel gerne eine Frage mit vier Wörtern. Erfolgreiche Menschen vermeiden aber auch bestimmte Wörter, wenn es um ihren Job geht.

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Von Andrea Stettner

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