Fast schon komisch

Am ersten Tag gefeuert: Fünf Gründe, die fassungslos machen

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Egal ob im Fast-Food-Lokal oder bei Büro-Jobs: Manche Gründe für eine Kündigung sind fast schon komisch.

Der erste Arbeitstag ist schon aufregend genug. Blöd nur, wer da schon gekündigt wird. Mitarbeiter berichten von ihren unglaublichsten Erfahrungen.

"Sie haben den Job!" Bei Bewerbern ist die Freude groß, wenn nach dem Vorstellungsgespräch die lang ersehnte Zusage kommt. Doch der neue Job endet für manche schneller, als ihnen lieb ist.

Auf reddit haben User aus den USA, die schon am ersten Tag im neuen Job gefeuert wurden, ihre Erfahrungen geschildert. Manche davon treiben einem die Tränen in die Augen - vor Lachen und vor Weinen.

Kündigungsgrund 1: Pure Verleugnung

"Mit 16 wurde ich bei K-Mart (Anm. d. Red.: amerikanische Supermarktkette) angestellt. Ich habe zusammen mit der Managerin den ganzen Papierkram ausgefüllt und sie sagte mir, ich solle am Montag wiederkommen, dann sei derjenige, der mich an der Kasse einarbeiten würde, aus dem Urlaub zurück. 

Ich komme also am Montag in den Laden und die Managerin tut so, als hätte sie mich noch nie gesehen. Sie behauptete sogar, ich hätte mich nie beworben und nie irgendwelche Formulare ausgefüllt. Noch am selben Tag habe ich einen Job bei einem 'Price Chopper'-Supermarkt direkt gegenüber bekommen - aber diese Erfahrung war schon sehr bizarr." - Nutzer "VEyeDoubleNWhy"

Kündigungsgrund 2: Krank? Geht gar nicht

"Ich wurde bei einer TV-Show in der Requisite angestellt und wurde am Tag vor meinem ersten Arbeitstag krank. Ich rief meine Chefin an und informierte sie, aber sagte auch, dass ich trotzdem am nächsten Tag kommen würde. Sie sagte, ich solle zu Hause bleiben und dass es kein Problem wäre.

Spät am nächsten Abend rief sie mich dann noch einmal an und flippte total aus, weil ich nicht zur Arbeit erschienen war. Ich fragte, warum sie mir gesagt hatte, es wäre okay, wenn ich zu Hause bliebe, wenn es das offensichtlich nicht war. Sie antwortete: 'Es spielt keine Rolle, was ich gesagt habe, du hättest hier sein sollen.'

Ihr Chef war wütend auf sie, weil ich nicht da war und sie ließ das an mir aus. Sie feuerte mich. War sch... Ein paar Monate später rief sie mich aus dem Nichts an, um mir zu sagen, dass sie gefeuert wurde und dass das meine Schuld sei. Ich habe einfach aufgelegt." - Nutzer "cxjoshuax21x"

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Kündigungsgrund 3: Falsch verbunden

"Ich ging zum Vorstellungsgespräch. Schien gut zu laufen. Bekam einen Anruf und ein Jobangebot. Zwei Stunden nach Arbeitsbeginn an meinem ersten Tag wurde ich ins Büro des Chefs zitiert. Es stellte sich heraus, dass sie die falsche Person angerufen haben und jemand anders den Job bekommen sollte. Also musste ich wieder gehen." - Nutzer "DarkFlounder"

Kündigungsgrund 4: Alles nur ein Missverständnis

"Ich wurde einmal aus Versehen gefeuert, weil ich denselben Namen wie ein Kollege an einem anderen Standort hatte. Ich arbeitete damals als Mechaniker für den Staat und unser Chef saß in Indianapolis. Er fuhr extra zu uns und, sagt mir, ich sei wegen 'Problemen bei der Arbeit' gefeuert, zwang mich, meine Uniform und alle Werkzeuge abzugeben und nach Hause zu gehen.

Ich sitze also zuhause, richtig sauer und rufe meinen Anwalt an, weil ich denke, da muss man irgendetwas machen können. Nachdem mein Anwalt beim Staat angerufen hatte, stellte sich heraus, dass eben dieser andere Typ mit dem gleichen Namen gefeuert werden sollte. Ich habe meinen Job zurückbekommen - und eine Gehaltserhöhung." - Gelöschter Nutzer

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Kündigungsgrund 5: Kein weiteres Interesse

"Ich arbeitete einmal eine Sechs-Stunden-Schicht bei Quiznos (Anm. d.Red. Fast-Food-Kette), als ich 16 Jahre alt war. Ich hätte gleich merken sollen, dass etwas nicht stimmt, als sie mir sagten, ich sei eingestellt und solle n och am selben Tag anfangen.

Als ich dort ankam, bekam ich zwar ein Quiznos-T-Shirt, aber keinerlei Formulare zum Ausfüllen. Nach meiner Schicht fragte ich, wann ich wiederkommen solle und der Chef sagte, er würde mich anrufen. 

Später habe ich durch einen Freund erfahren, dass der Chef an diesem Tag zu wenig Angestellte da hatte und deswegen einfach zufällig jemanden vom Bewerberstapel anrief (mich). Er hatte nie die Absicht, mich wirklich als Mitarbeiter zu behalten. Der Laden war furchtbar und schloss kurze Zeit später." - Nutzer "Raverzel"

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Von Andrea Stettner

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