Nach dem Lockdown

Friseure öffnen: Diese Regeln gelten ab dem 1. März – im Salon und zuhause

Eine Friseurin schneidet einer Kundin mit Mundschutz die Haare. Beim Friseur gelten strenge Regeln, um Infektionen mit dem Coronavirus zu vermeiden.
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Beim Friseur gelten strenge Regeln, um Infektionen mit dem Coronavirus zu vermeiden.

Hygiene-Regeln sollen beim Friseur das Infektionsrisiko mit dem Coronavirus so gering wie möglich halten. Welche Vorschriften Kunden wie Profis ab sofort beachten müssen.

Die lange Matte auf dem Kopf gehört bald der Vergangenheit an: Ab 1. März öffnen endlich wieder die Friseursalons. Um das Infektionsrisiko beim Haareschneiden* so niedrig wie möglich zu halten, müssen sich Kunden wie Friseure auf bestimmte Hygienevorschriften einstellen.

Corona-Regeln für den Friseur-Salon – das ist zu beachten

An welche Regeln sich Friseure zu halten haben, legt die Arbeitsschutzverordnung des Friseurhandwerks. „Wir halten einen Sicherheitsabstand von 1,5 Metern ein und tragen eine medizinische Maske. Umhänge werden nach jedem Kunden gewechselt und der Arbeitsplatz desinfiziert“, erklärt der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks, Jörg Müller, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Als medizinische Masken gelten dabei sowohl OP-Masken als auch FFP2-Masken. Außerdem muss jeder Person eine Mindestfläche von 10 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Ausnahmen sind hier möglich, etwa für kleine Betriebe mit Salongrößen bis 20 qm.

Diese Corona-Regeln gelten für Kunden:

  • Keine spontanen Friseurbesuche, ein Haarschnitt ist nur mit Termin möglich.
  • Zutritt mit Mund-Nasen-Schutz nach der jeweiligen Verordnung des Bundeslandes.
    In Bayern müssen Kunden FFP-2 Masken tragen.
  • Hände desinfizieren oder waschen nach Betreten des Salons.
  • Friseurtermin wenn möglich ohne Begleitperson wahrnehmen.

Lesen Sie auch: Traumberuf Friseur? Der Lohn reicht kaum zum Leben.

Im Video: Friseurin versteigert frühesten Termin – für einen guten Zweck

Was gilt für den mobilen Friseurtermin zuhause?

Wenn mobile Friseure ihren Kunden zuhause die Haare schneiden, gelten im Grunde die selben Regeln wie im Salon. So ist etwa ein Mindestabstand von 1,5 Metern sowie eine Mindestfläche von zehn Quadratmetern pro Person einzuhalten. Friseure tragen einen medizinischen Mund-Nasen-Schutz, bei Kunden richtet er sich nach der jeweiligen Landesverordnung.

Während des Friseurtermins zuhause sollen nach der Arbeitsschutzverordnung außerdem unnötige Kontakte zu weiteren Personen im Haushalt vermieden werden, etwa durch räumliche Trennung und zeitliche Entzerrung. Kunden sollten außerdem darauf achten, die Wohnung ausreichend zu lüften, um das Ansteckungsrisiko so gering wie möglich zu halten. (as) *Merkur.de ist teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Mehr zum Thema: Friseure: Warum öffnen ausgerechnet Salons als Erstes? Söder erklärt den Grund.

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