Unglaublich

Lehrer zeigt seinen Schülern pikante Bilder - und wird gefeuert

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Ein Lehrer sorgt in den USA für einen Eklat, als er seinen Schülern im Kunst-Unterricht pikante Gemälde zeigt.

Ein Lehrer will seinen Schülern die wunderbare Welt der Kunst beibringen und zeigte ihnen einige Bilder. Doch diese Gemälde kosteten ihn seinen Job.

Lehrer haben es schon nicht einfach: Zuerst dürfen sie sich im Unterreicht mit frechen Schülern herumärgern - und nach Schulschluss geht es mit den Eltern weiter. Doch dass es einige Eltern dabei zu weit treiben, hat ein Lehrer aus den USA im Dezember 2017 am eigenen Leib erfahren müssen.

Mateo Rueda aus dem US-Bundesstaat Utah wollte den Schülern einer sechsten Klasse eigentlich nur die Farbenlehre im Kunst-Unterricht beibringen. Dazu zeigte er ihnen in der Bibliothek einige klassische Gemälde, wie sie in jedem Museum hängen - darunter auch einige Aktgemälde. So zum Beispiel das Bild "Brown Odalisque" des französichen Malers Francois Boucher und "Iris Tree" von Amedeo Modigliani.

Eklat an amerikanischer Schule: Eltern sind entsetzt über Akt-Bilder 

Was in Europa wohl niemanden hinter dem Ofen hervorlocken würde, sorgte an der amerikanischen Schule in Cache Valley für einen wahren Eklat. Einige Kinder hätten sich beim Anblick dieser Gemälde angeblich nicht wohl gefühlt, wie das Online-Portal Slate.com berichtet. Deshalb beschwerten sich deren Eltern bei der Schule - eine Familie soll sogar die Polizei gerufen haben - und Rueda wurde gefeuert. 

Das Ganze führte soweit, dass die amerikanische Schulbehörde Ermittlungen wegen pornografischen Materials einleitete. Doch das stellte sich glücklicherweise schon bald als Irrtum heraus, als die Bilder von der Behörde gesichtet wurden. 

Die Aufregung kann der Lehrer überhaupt nicht nachvollziehen, schließlich seien die Bilder in der Bibliothek frei zugänglich, berichtet Slate.com. Seinen Job hat Rueda trotzdem nicht zurückbekommen.

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Eltern kämpfen für die Rückkehr des Lehrers

Doch der Lehrer bekommt inzwischen Schützenhilfe von einigen Eltern, die das Ganze genauso sehen, wie er. Auf Facebook und Twitter kämpfen sie dafür, dass Rueda wieder an der Schule unterrichtet. Eine Mutter schreibt: "Mir tut Mr. Mateo so leid, aber mehr noch die Schüler der Lincoln Elementary, die einen großen Verlust erlitten haben, Mr. Mateo ist ein extrem talentierter Künstler und eine Inspiration."

Ob der Einsatz der Eltern Erfolg haben wird, muss sich allerdings noch zeigen.

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Von Andrea Stettner

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