Talkmaster-Legende aus den USA

Mit diesem Trick kommen Sie wirklich an den Traumjob - sagt Jay Leno

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Talkshow-Legende Jay Leno (re.) - hier mit Ex-Präsident Obama (li.) -  kennt die Tricks, um einen wirklich guten Job zu ergattern.

Um die heiß begehrten Jobs reißen sich oft hunderte Bewerber. Jay Leno weiß, wie Sie in solchen Fällen vorgehen sollten - nicht nur im Show-Biz.

Sie wollen einen ganz bestimmten Job, doch die Konkurrenz ist groß? Dann sollten Sie es auf keinen Fall mit einer klassischen Bewerbung versuchen, meint jedenfalls Talkmaster-Legende Jay Leno.

Trick für begehrte Jobs: Nehmen Sie persönlichen Kontakt auf

Der ehemalige Gastgeber der beliebten US-"Tonight Show" verriet bei einem Interview des TV-Senders CNBC, dass er Bewerbungen mit Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen komplett ignoriere. Und nicht nur er: "Da blättern die meisten einfach nur so durch", versicherte er den Zuschauern. Stattdessen solle man lieber versuchen, mit dem jeweiligen Ansprechpartner persönlich in Kontakt zu treten

Lebensläufe würden viele Chefs gar nicht erst lesen, aber "wenn sie dich persönlich sehen und sich erinnern und sagen, hey, dieser junge Mann oder diese junge Frau hat irgendwas, die haben mich beeindruckt - das ist das, was wirklich zählt."

Dazu erzählt er eine interessante Geschichte:  "Ich stand einmal in einem Fastfood-Restaurant in einer Schlange an und ein junger Typ, der hinter mir stand, sprach mich an. Er erzählte mir, dass er Tontechniker sei, gerade fertig mit dem Studium und auf der Suche nach einem Job". Der junge Mann beeindruckte Leno mit dieser Aktion. "Ich habe ihn angeschaut – sein Name war Patrick – und zu ihm gesagt, er solle doch morgen ins NBC-Studio kommen." Und das Ende der Geschichte: Patrick bekam den Job und arbeitete 20 Jahre lang mit Leno zusammen. 

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Auch ein Brief macht Chefs auf Bewerber aufmerksam

Doch leichter gesagt als getan, schließlich steht nicht jeden Tag der Chef Ihres Traumjobs vor Ihnen. Wenn es Ihnen nicht gelingen sollte persönlichen Kontakt herzustellen, rät Leno, zumindesteinen Brief zu schreiben, um auf sich aufmerksam zu machen. 

"Es erstaunt mich immer, wenn sich jemand beschwert, dass er auf eine E-Mail keine Antwort bekommen hat", schließlich würden E-Mails im Tagesgeschäft oft untergehen. "Aber wenn du einen handgeschriebenen Brief schreibst, den du vielleicht auch noch selber abgibst, dann bringt das wirklich was", meint Leno.

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Von Andrea Stettner

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