Studie enthüllt

Unmoralischer Nebenjob: So verdienen Studentinnen nebenher Geld

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Geldnot treibt viele Studierende dazu, ihren Körper zu verkaufen.

Miete, Klamotten, Handy: Viele Studenten kommen mit dem Geld nicht über die Runden. Manche treiben Geldsorgen sogar zu Nebenjobs, die für viele zu weit gingen.

Während des Studiums haben viele mit Geldproblemen zu kämpfen. Gerade, wenn die finanzielle Unterstützung aus dem Elternhaus fehlt, kommen viele Studierende ins straucheln. Um sich nicht zu verschulden, greifen deshalb einige Studierende zu einem lukrativen Nebenverdienst: Rund 3,7 Prozent prostituieren sich für Geld. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Studienkollegs zu Berlin.

Hoher Stundenlohn verführt zu Prostitution

Befragt wurden dabei rund 3.000 Männer und Frauen, die an Berliner Hochschulen studieren. Dabei verdienen unter den Befragten nicht etwa nur Studentinnen ihr Geld mit Sex - männliche Studenten prostituieren sich gleichermaßen. Dabei reicht die Art der sexuellen Dienstleistung von Prostitution im engeren Sinne (mehr als 50 Prozent) über Begleitservice mit sexueller Interaktion (mehr als 40 Prozent) bis hin zu SMS-Diensten und Pornofilmen.

Warum sich erstaunlich viele Studierende prostituieren, hat verschiedene Gründe. Ausschlaggebend für diesen speziellen Nebenjob sind laut der Studie der höhere Studenlohn sowie eine finanzielle Notsituation. Die Suche nach Abenteuern und Spaß am Sex spielten auch eine Rolle, allerdings waren diese weniger wichtig als die finanziellen Gründe.

Guter Verdienst mit Schattenseiten

Im Magazin "Vice" berichtetet eine Studentin, die sich ebenfalls prostituiert, von ihrem lukrativem Nebenjob. "Die Vorteile meines Nebenverdiensts sind richtig gut: Ich kann mich jeden Monat komplett neu einkleiden und meine erste Bezahlung bei einem neuen Kunden geht für eine teure Handtasche oder Louboutins drauf. Meistens kaufen mir die Kerle aber sowieso, was ich will", so die 25-jährige. Auchteure Reisen nach London oder Dubai seien inklusive.

Mit ihrem Nebenjob verdient sie mit ihren Diensten angeblich 46.000 Euro im Jahr. Die Schattenseite dieses Business: Als Gegenleistung müsse sie zu allen sexuellen Handlungen bereit sein, die sie "wahrscheinlich nicht mal mit einem festen Beziehungspartner machen würde".

Ein Drittel aller Studierenden kann sich Sexarbeit vorstellen

Doch auch diese negativen Seiten schrecken viele nicht ab. Denn auch dieses erstaunliche Ergebnis präsentiert uns die Berliner Studie: Rund ein Drittel aller befragten Studentinnen und Studenten kann sich vorstellen, mit Sexarbeit Geld zu verdienen. Und das trotz der Gefahr, dass die Familie und Kommilitonen von ihrem Job aus der Schmuddelecke erfahren und sie dafür verurteilen. 

Die Studie zeigt aber auch: Die meisten Befragten, die diese Art des Nebenjobs für sich sehen, kennen bereits Menschen, die ihren Körper für Sex verkaufen. Deshalb vermuten die Urheber der Studie, dass "persönliche Kontakte die Hemmschwelle zum Einstieg verringern".

Zum Weiterlesen: Wie viel Sie bei Nebenjobs hinzuverdienen dürfen. Außerdem: Das sind Deutschlands beste Hochschulen.

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