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Google Doodle: Wer löst den Zauberwürfel?

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Ein Zauberwürfel als Google Doodle: Damit ehrt die Suchmaschine das weltbekannte Spiel.

München - Die einen lieben ihn, die anderen bekommen schon bei seinem bloßen Anblick Kopfschmerzen. Die Rede ist vom Zauberwürfel. Zu seinem 40-jährigen Jubiläum gibt es auf Google ein animiertes Doodle.

Update vom 17. November 2016: Seine Streiche waren legendär und jedes Kind wünschte sich wohl einen eigenen kleinen Kobold fürs Kinderzimmer. Im Jahr 2015 starb Pumuckls Schöpferin Ellis Kaut. Am heutigen Donnerstag hätte die Kinderbuchautorin ihren 96. Geburtstag gefeiert. Deswegen ehrt die größte Internet-Suchmaschine Ellis Kaut und ihren Pumuckl mit einem eigenen Google Doodle.

Die Aufgabe beim Zauberwürfel scheint eigentlich ganz leicht: Einen Würfel mit 54 farbigen Feldern gilt es so lange zu drehen und zu wenden, bis alle Felder der Außenseiten jeweils einfarbig sind. Doch was einfach klingt, hat schon viele an den Rande der Verzweiflung getrieben. Hochkonjunktur hatte der Zauberwürfel in den 80er Jahren, damals löste er einen wahren Hype aus, war auf nahezu jedem Schulhof zu finden. Doch nicht nur bei Kindern und Jugendlichen war der kleine Rätselspaß ein beliebter Zeitvertreib. Auch bei Erwachsenen sorgte der Würfel für Faszination und Kopfzerbrechen gleichermaßen. Bei "Wetten, dass..?" stellte er mehrere Kandidaten vor eine Herausforderung, und sogar Weltmeisterschaften werden um den Würfel ausgetragen. 

Erfunden hat ihn der ungarische Ingenieur Ernő Rubik, der im Jahr 1976 Patent auf das Spiel anmeldete. Nach ihm benannt, heißt der Würfel in manchen Regionen auch Rubik's Cube.

Der Zauberwürfel als Google Doodle

Zum 40-jährigen Jubiläum hat sich Google ein Doodle für den weltbekannten Kubus einfallen lassen. Wer auf die Startseite der Suchmaschine geht, findet dort anstelle des gewohnten Schriftzugs eine Animation. Der bunte Würfel dreht und wendet sich. Mit einem Klick wird er größer, jetzt kann der Spaß beginnen. Wie auch bei der echten Version kann man alle Seiten des Würfels hin und her drehen. Über dem Suchfeld wird mitgezählt, wie viele Versuche man bereits gestartet hat.

Wer also keinen Zauberwürfel mehr zu Hause hat, kann heute online testen, wie gut es um die Würfelkünste noch bestellt ist.

Hier geht's zum Google-Doodle

So entstanden die Google Doodles

Die Google Doodles sind inzwischen bereits Kult. Entstanden sind sie 1998, im Gründungsjahr der Suchmaschine, als Sergei Brin und Larry Page, die beiden Unternehmensgründer und damals noch einzigen Mitarbeiter, das Burning Man-Festival in Nevada besuchen wollten. In Anlehnung an den "Brennenden Mann" des Festivals, fügten sie ein Strichmännchen in das Google-Logo ein und erfanden damit das erste Google Doodle.

Übrigens zeigt die Suchmaschine alle Google Doodles auf einer eigenen Seite.

vh

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