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GTA 5: Die nervigste Mission ist auch die genialste 

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Von: Ömer Kayali

Grand Theft Auto 5 kostenlos für PC: Epic Games verschenkt GTA 5
„Grand Theft Auto 5“ bietet durch die drei spielbaren Charaktere Trevor, Franklin und Michael viel Dynamik bei den Missionen. © Rockstar Games

„Grand Theft Auto 5“ bietet viele abwechslungsreiche Missionen, doch eine davon geht Spielern besonders auf den Senkel.

Billard, Bowling, Tennis oder Darts: Die „Grand Theft Auto“*-Reihe hat viele Minispiele, mit denen Spieler sich neben den Missionen beschäftigen können. In „GTA 5“ war es sogar erstmals möglich, Yoga zu machen. Während Yoga-Übungen im echten Leben entspannend wirken, werden sie virtuell zu einer echten Geduldsprobe. Die Mission „Did somebody say Yoga“ zählt daher auch zu den unbeliebtesten. Zum Durchspielen lässt diese sich nicht vermeiden. Spielfigur Michael muss sich durch die Übungen quälen, gemeinsam mit seiner Frau Amanda und Yoga-Lehrer Fabien. Zwar ist die Mission für die Spieler sehr nervenaufreibend, doch die Entwickler von Rockstar Games haben sich womöglich etwas Bestimmtes dabei gedacht.

„GTA 5“: Darum ist die Yoga-Mission so nervig

Dass es sich bei der Yoga-Mission um die bei Spielern wohl unbeliebteste Mission der gesamten „Grand Theft Auto-Reihe handelt, beweist ein Beitrag auf Reddit, der mittlerweile fast 30.000 Upvotes erhalten hat. Viele „GTA“-Fans vergleichen sie mit der Spielzeug-Helikopter-Mission aus „GTA: Vice City“ oder mit der Zug-Verfolgungsjagd aus „GTA: San Andreas“ – alles anstrengende Missionen, bei denen es meist mehrere Anläufe benötigt, bevor man sie meistert.

Doch viele Reddit-Nutzer vermuten, dass die Entwickler mit der Yoga-Mission die Geduld der Spieler bewusst auf die Probe stellen. Ein User schreibt: „Der Sinn der Mission war es, den Spieler zu nerven und ihn somit dazu zu bringen, sich in Michaels Lage zu versetzen. In dieser Hinsicht war es eine großartige Mission.“ Ein anderer Spieler glaubt dies auch und erklärt, dass das Gameplay bewusst so schlecht gestaltet wurde, weil es das Zusammenspiel zwischen Storytelling und Game Design unterstreichen soll. Denn die Spieler sollen von den Yoga-Übungen genauso genervt sein, wie Spielfigur Michael.

Nach der Mission können sich Spieler als Michael freiwillig erneut dem Yoga widmen. Sofern sie sich das antun möchten, bietet das einen Vorteil: Die Spezialfähigkeit von Michael wird dadurch verbessert.

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Wie steht es um „GTA 6“?

„GTA“-Fans hoffen derweil auf Neuigkeiten zum nächsten Ableger. Bislang hat Rockstar Games sich nicht zu „GTA 6“ – sofern das der Titel sein wird – geäußert. Im Netz kursieren dafür zahlreiche Gerüchte und vermeintliche Leaks. Solange es keine offiziellen Ankündigungen gibt, sind diese jedoch mit Vorsicht zu genießen. (ök) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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