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Ein weggeworfener roter Plastikbecher schwimmt im Hafen von Stralsund im Wasser. 

Ergebnisse eines Forschungsprojekts

Mikroplastik und Schadstoffe belasten den Meeresboden

Hamburg - Plastikmüll belastet den Boden in der Nord- und Ostsee. Beim Verzehr von Fisch nimmt ihn auch der Mensch auf. Darunter befindet sich auch das krebserregende PCB.

Kleinste Plastikteilchen belasten den Boden in den norddeutschen Flüssen und Flachwassergebieten von Nord- und Ostsee. Sie binden mehr giftige und krebserregende Stoffe als erwartet, wie die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) nach einem aufwendigen Forschungsprojekt am Montag mitteilte.

Die Teilchen könnten über Muscheln und Fische auch vom Menschen aufgenommen werden. Ein Wissenschaftler-Team hatte auf zwei Expeditionen mit dem Forschungsschiff "Aldebaran" Schadstoffe und Plastikteilchen entlang der Flussmündungen und Boddengewässer gesammelt und analysiert.

Dabei stellte sich heraus, dass Mikroplastik höher als erwartet von Schadstoffen belastet ist, darunter fand sich das krebserregende PCB.

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