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Angelina Jolie setzt sich für Flüchtlinge ein.

Sie kämpft für die Schwachen

Jolie: "Sicht auf Flüchtlinge muss sich ändern"

Los Angeles - Angelina Jolie kämpft für die Schwachen. In einem Interview fordert sie nun, unsere Sicht auf Flüchtlinge zu ändern. Den Regierungen müsse man in diesem Punkt Druck machen.

Oscar-Preisträgerin Angelina Jolie liegt das Schicksal von Menschen in Krisenregionen besonders am Herzen. Die 39-Jährige, die sich als Sonderbotschafterin der Vereinten Nationen engagiert, sagte in einem Interview mit der „Welt am Sonntag“: „Unsere Sicht auf Flüchtlinge muss sich ändern. Wir können sie nicht nur auf Zahlen reduzieren (...).“ Es gebe heute weltweit mehr Flüchtlinge als am Ende des Zweiten Weltkriegs. Auf Regierungen müsse Druck ausgeübt werden, damit sie sich mehr mit der Lösungen von Konflikten beschäftigten. „Mein Job ist es, für die Schwachen stark zu sein.“

Am 15. Januar kommt Jolies zweite Regiearbeit „Unbroken“ auf die Leinwand. Darin geht es um die Geschichte des US-Amerikaners Louis Zamperini, der im Zweiten Weltkrieg den Absturz seines Kampfflugzeugs überlebt.

dpa

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