Video-Botschaft

Barack Obama hält Laudatio auf Rapper Jay-Z

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Barack Obama hat für seine Reden auch auf Texte von Jay-Z zurückgegriffen. Foto: Ralf Hirschberger

Eine Ikone ehrt die andere: Barack Obama outet sich bei der Aufnahme Jay-Zs in die Songwriters Hall of Fame ein mal mehr als Fan.

New York (dpa) - Produzent und Hip-Hop-Ikone Jay-Z ("99 Problems") ist als erster Rapper überhaupt in die Songwriters Hall of Fame aufgenommen worden.

Doch damit nicht genug der Ehre: Die Laudatio bei der Zeremonie am Donnerstag (Ortszeit) in New York hielt per Video-Botschaft Ex-US-Präsident Barack Obama. "Ich glaube, Mister Carter und ich verstehen uns. Niemand, der uns als junge Männer getroffen hat, hätte wohl erwartet, dass wir heute da stehen, wo wir stehen", sagte Obama über seinen "Freund", der mit bürgerlichem Namen Shawn Carter heißt.

Die US-Website "Rap Favorites" twitterte die Video-Botschaft. "Wir wissen wie es ist, keinen Vater zu haben und wir wissen wie es ist, aus bescheidenen Verhältnissen zu kommen", sagte Obama weiter. Sie beide hätten versucht, nachfolgenden Generationen Türen aufzustoßen.

Der frühere Präsident outete sich in der gut zweiminütigen Ansprache erneut als echter Fan. Er habe außerdem Jay-Zs Texte in mehreren Reden und Tweets zitiert oder Bezug darauf genommen. Er sei sich ziemlich sicher, noch immer der einzige Präsident zu sein, der Jay-Zs Musik im Oval Office gehört hat. "Das mag sich eines Tages ändern, aber ich bin mir recht sicher, dass es momentan stimmt."

Video-Botschaft Barack Obama

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