Sänger in Hollywood beigesetzt

Witwe Vicky: Das waren die letzten 30 Minuten im Leben von Cornell

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Soundgarden-Frontmann Chris Cornell wurde auf dem Hollywood Forever Friedhof in Los Angeles beigesetzt.

Chris Cornell wurde vor einem Aufgebot der A-Liste aus der Entertainment-Welt auf dem Hollywood Forever Friedhof beigesetzt. Seine Witwe beschreibt nun die letzten 30 Minuten vor seinem Tod.

Los Angeles - Sein Begräbnis war standesgemäß für das einer Musik-Legende. Chris Cornell wurde vor einem Aufgebot der A-Liste aus der Entertainmentwelt auf dem Hollywood Forever Friedhof beigesetzt. Direkt neben dem Grab von „The Ramones“-Sänger Johnny Ramone.

Der so fast immer blaue Himmel Südkaliforniens war passend zu dem traurigen Event mit grauen Wolken verhangen. Aus aufgestellten Lautsprechern auf der „Fairbanks Lawn“-Rasenfläche schallten die Klagen von Audioslaves Song „Like a Stone“ und später den größten Hits von Soundgarden. Die Trauergemeinde wurde mit schwarzen SUVs zum Begräbnis chauffiert. Allen voran Witwe Vicky Karayiannis mit den Kindern Toni und Christopher. Aus Hollywood kamen Brad Pitt, Jeremy Renner, Josh Brolin, James Franco und Christian Bale, um Cornell die letzte Ehre zu erweisen. Noch größer war das Aufgebot der Musikwelt, die mit Pharrell, Lars Ulrich und James Hetfield („Metallica“), Krist Novoselic („Nirvana“), Dave Navarro („Jane’s Addiction“), Dave Grohl („Foo Fighters“), Gavin Rossdale, Courteney Love und Cornells ehemaligen Bandmitgliedern Matt Cameron und Kim Thayil vertreten waren.

„Linkin-Park“-Sänger Bennington singt „Hallelujah“

In gut 250 Meter Abstand hinter einem Zaun erlebten 100 Fans live mit, wie „Linkin Park“-Sänger Chester Bennington bei den Anwesenden durch seine Version von „Hallelujah“ für viele Tränen sorgte. Josh Brolin, ein langjähriger Familienfreund, hielt die Trauerrede.

Das Online-Portal TMZ veröffentlichte zeitgleich die letzten 30 Minuten im Leben von Cornell – so wie es Witwe Vicky Freunden und Familie berichtet hatte. Danach hatte sie Chris in seinem Hotelzimmer in Detroit angerufen, weil bei ihr zu Hause die Lichter an und ausgegangen waren – etwas, was Cornell per Handy-App von überall machen konnte. Hier der weitere Ablauf aus dem Bericht.

Witwe Vicky: Die letzten 30 Minuten im Leben von Cornell

„Chris klang verwirrt und behauptete, dass er das bereits 1 Stunde vorher getan hatte. Vicky wusste, dass das nicht sein konnte, weil er zu diesem Zeitpunkt noch auf der Bühne gestanden hatte. Als er dann noch anfing immer stärker beim Sprechen zu lallen, wusste Vicky, dass etwas nicht stimmen konnte. Chris wurde immer aufgeregter und schimpfte über die Show und seine Crew ‚Sie haben wieder Scheiss gebaut. Sie hatten 3 Tage, um meine Ohrstöpsel zu reparieren. Aber ich konnte nur Statik hören.’ Danach wiederholte er fast 2 Minuten lang immer denselben Satz ‘Ich habe meine Stimme zerstört.‘ Um dann plötzlich das Thema ganz zu wechseln.

Vicky wollte daraufhin wissen, was Chris genommen hatte. Er antwortete: ‚Ich war wirklich wütend und habe 2 Ativans geschluckt. Ich bin echt sauer und musste mich beruhigen.‘ Vicky glaubte ihm nicht: ‚Ich will wissen, was du sonst noch genommen hast. Das klingt nicht wie 2 Ativan. Du musst mir es sagen. Ich werde es dir verzeihen!’”

Dann änderte sich Cornells Verhalten und er klang plötzlich ‚aggressiv und überheblich‘. Vicky bekam Panik, legte auf und rief Cornells deutschen Bodyguard Martin Kirsten an, sofort nach dem Rechten zu schauen. Weil sich die Hotelleitung weigerte, die Tür zu Cornells Suite für Kirsten zu öffnen, brach dieser sie mit Fußtritten auf. Doch die Verzögerung von nur wenigen Minuten war fatal. Kirsten fand seinen Boss leblos auf dem Boden im Badezimmer.

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depression leiden, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de.

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