Freiwilliger Verzicht

Emma Stone: Männliche Co-Stars senken Gage aus Solidarität

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Ungleiche Bezahlung für Frauen und Männer: Das gibt es auch in Hollywood. Foto: Richard Shotwell

Emma Stone verdient manchmal so viel, wie ihre männlichen Kollegen. Die würden nämlich freiwillig auf einen Teil ihrer Gage verzichten - der Gerechtigkeit halber.

Los Angeles (dpa) - Oscar-Preisträgerin Emma Stone ("La La Land") beschwert sich in einem Zeitungsinterview über die ungleiche Bezahlung für Frauen und Männer in Hollywood.

Zugleich dankt sie für die Solidarität männlicher Co-Stars: Kollegen hätten auf eine höhere Gage verzichtet, um damit auf dem gleichen Niveau wie sie zu liegen, erzählt Stone im Interview der US-Zeitschrift "Out". Die Männer hätten dies als fair und richtig empfunden. Stone verweist auf "mehrere" Co-Stars, ohne jedoch Namen zu nennen.

Frauen bekämen in Hollywood bestenfalls 80 Cent verglichen mit einem Dollar für Männer, sagt Stone. Öffentlich sei kaum bekannt, dass männliche Schauspieler selbstlos auf Geld verzichteten, um so eine faire Bezahlung zu erwirken.

Stone war zuletzt mit Ryan Gosling in der Musical-Romanze "La La Land" zu sehen. Im November kommt ihr neuer Film "Battle of the Sexes" in die deutschen Kinos.

In dem Tennis-Drama spielt sie die Sportlerin und Frauenrechts-Aktivistin Billie Jean King, die 1973 von dem Wimbledon-Champion Bobby Riggs (Steve Carell) herausgefordert wurde. Das Match, das King in drei Sätzen gewann, ging als "Battle of the Sexes" oder "Kampf der Geschlechter" in die Sportgeschichte ein.

Emma Stone in "Out"

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