Gentleman glaubt nicht mehr an Weltfrieden

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Der deutscher Reggae-Musiker Gentleman ist desillusioniert. Foto: Paul Zinken

Berlin (dpa) - Der Reggaestar Gentleman (41) sieht seine Hoffnungen auf ein friedliches Zusammenleben in der Welt enttäuscht. "Es ist doch ein weiterer Weg, als ich mal gedacht hatte. Anscheinend lernen wir nicht aus der Geschichte und wiederholen immer unsere Fehler", sagte der Kölner der Deutschen Presse-Agentur mit Blick auf Fremdenhass und Terrorismus.

"Ich glaube nicht mehr daran, dass wir alle in Frieden leben werden. Die Hoffnung ist leider gestorben. Aber ich glaube daran, dass es immer zwei Seiten geben wird. Im Moment ist die eine Seite lauter, deswegen ist es wichtig, die Stimme zu erheben." Probleme anzusprechen sei besser als sie totzuschweigen.

Von der Angst vor Terrorismus solle man sich aber nicht den Spaß am Leben nehmen lassen, sagte Gentleman: "Wenn wir resignieren und keine Musik mehr machen und wegen einer Bombendrohung nicht mehr zum Fußballspiel gehen und nicht mehr lachen, dann ist es vorbei."

Gemeinsam mit Ky-Mani Marley, einem Sohn von Bob Marley, hat der 41-Jährige gerade das Album "Conversations" veröffentlicht.

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