Kontroverse

Gigi Hadid entschuldigt sich für Wirbel um Coverfoto

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Gigi Hadid hat zu der Kontroverse Stellung genommen. Foto: Brent N. Clarke/Invision/AP

Wenn sich Menschen mit weißer Hautfarbe schwarz schminken, wird das von vielen als rassistisch angesehen. Blackfacing wird es genannt. Auch Model Gigi Hadid wird mit dem Vorwurf konfrontiert.

Rom (dpa) - US-Model Gigi Hadid hat sich für den Wirbel entschuldigt, den ein Coverfoto für die italienische Ausgabe des Modemagazins "Vogue" verursacht hat. Zu sehen ist darauf die 23-Jährige mit stark gebräuntem Gesicht.

Die Veröffentlichung des Fotos hatte für Kontroversen gesorgt. "Die geäußerten Bedenken sind begründet", schrieb Hadid am Donnerstag auf Twitter. Das sogenannte Blackfacing - das Dunkelschminken weißer Personen - wird häufig als rassistisch betrachtet.

Sie habe keinen Einfluss auf die künstlerische Ausrichtung eines Fotoshootings, und könne auch nicht die Bearbeitung eines Fotos beeinflussen, schrieb Hadid. "Ungeachtet dessen möchte ich mich entschuldigen, weil ich nie Bedenken kleinreden möchte." Bräunung und Photoshop seien oft von dem Fotografen Steven Klein benutzte Stilmittel.

Die italienische Vogue reagierte auf Instagram. "Schon immer hat "Vogue Italia" die kreativen Standpunkte der beauftragten Fotografen respektiert und gefördert", so das Magazin. Bei dem Shooting sei es um "Strandmode mit stilisiertem Bräunungseffekt" gegangen. "Wir verstehen, dass das Ergebnis einige Diskussionen in unseren Lesern ausgelöst hat, und wir entschuldigen uns aufrichtig, wenn wir irgendeine Beleidigung verursacht haben."

Hadids Tweet

Coverfoto auf Instagram

Statement Vogue Italie auf Instagram

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