Verrohung der Gesellschaft

Gloria von Thurn und Taxis: „Islam ist eine friedliche Religion“

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Gloria von Thurn und Taxis.

Für Fürstin Gloria von Thurn und Taxis ist der Glaube ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Dabei zählt sie besonders auf Religiosität. 

München - Religiosität sei schon deswegen besonders wichtig, „weil ihr Fehlen zur Verrohung jeder Gesellschaft führt“, schreibt die 57-Jährige in einem Gastbeitrag in der „Welt am Sonntag“. Das gelte insbesondere in unruhigen Zeiten. Hier könne Religion „das sichere und wunderbare Gefühl, nicht allein zu sein“ vermitteln.

Die drei großen monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam, hätten in der Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass ein friedliches Zusammenleben möglich sei. „Wenn wir uns die Kriege der Vergangenheit oder insbesondere die aktuellen Konflikte im Nahen Osten genauer ansehen, dann wird deutlich, dass es um Rohstoffe und die Hoheit über dieselben geht. Das hat mit Religion nichts zu tun.“ Auch die jüngsten Anschläge von Muslimen auf Christen, zum Beispiel in Ägypten, widersprächen den eigentlichen Grundsätzen des muslimischen Glaubens. „Ich habe den Islam immer als friedliche Religion erlebt“, sagte Thurn und Taxis.

dpa

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