Trauer um Social-Media-Star

„Is' mir egal“-Sänger und DSDS-Star Kazim Akboga (34) ist tot

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Trauer um Kazim Akboga.

Berlin - Ein witziger Werbespot für die Berliner U-Bahn machte ihn über Nacht in ganz Deutschland bekannt. Nun ist Kazim Akboga tot. 

Er war sicher einer der bekanntesten Kandidaten bei „Deutschland sucht den Superstar“. Mit seiner witzigen Rap-Nummer „Is' mir egal“ brachte Kazim Akboga die Jury sowie die Fernsehzuschauer im Januar 2015 gleichzeitig zum Schmunzeln und zum Kopfschütteln. Spätestens als die Berliner Verkehrsbetriebe den Song in einem Werbeclip verwendeten - mit dem 34-Jährigen als Fahrkartenkontrolleur in der Hauptrolle - kannte jeder den skurrilen Ohrwurm und seinen Schöpfer. Nach BVG-Angaben haben bisher mehr als 19 Millionen Menschen das amüsante Video gesehen. Allein auf dem Youtube-Kanal der BVG wurde es mehr als 9,3 Millionen Mal angeklickt.

Jetzt ist der türkischstämmige Werbetexter und Musik-Comedian tot. Das teilte Akbogas Management der Öffentlichkeit auf seiner offiziellen Facebook-Seite mit.

Nach „Is' mir egal“ war es schnell ruhig um Akboga geworden. An seinen Erfolg hatte er mit weiteren Liedern nicht anknüpfen können. 

Der Bild gegenüber sagte Akbogas Managerin, der Vater ihres Klienten habe den Tod seines Sohnes bestätigt. Dieser habe „in letzter Zeit psychische Probleme“ gehabt, wegen denen er auch „in Behandlung im Krankenhaus“ gewesen sei. Mehr wollte sie dazu nicht sagen. „Wir sind sehr traurig, da wir mit ihm einen lieben Mitmenschen und einen begabten, sehr intelligenten und hochsensiblen Künstler verloren haben“, fügte sie hinzu.

Mehr als 2500 Menschen drückten in kürzester Zeit nach Veröffentlichung der traurigen Nachricht auf dem Facebook-Profil des Rappers ihr Beileid aus.

„Wir haben Kazim als kreativen und humorvollen Menschen kennen und schätzen gelernt. Als einen, der einfach zu uns und unserer Stadt passte“, sagte BVG-Chefin Sigrid Nikutta am Dienstag. Auf Facebook schrieb die BVG: „Wir sind sehr traurig.“

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/

hn/dpa/afp

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