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Atempause für Bill Cosby.

Comedy-Star kann aufatmen

Keine Anklage gegen Bill Cosby

Washington - Bill Cosby kann vorerst aufatmen: Der wegen schwerer Missbrauchsvorwürfe in der Kritik stehende US-Comedian wird nicht angeklagt.

Die Staatsanwaltschaft in Los Angeles verzichtet auf eine Anklage gegen den Show-Star wegen mutmaßlichen Missbrauchs, da der ihm zur Last gelegte Fall längst verjährt sei. Eine Frau hatte Cosby beschuldigt, er habe sie und eine Freundin 1974 im Haus von Playboy-Chef Hugh Hefner sexuell missbraucht. Wie die „Los Angeles Times“ weiter berichtete, seien seitdem 40 Jahre verstrichen, während die Verjährungsfrist nach Angaben der Anklage drei Jahre betrage.

Inzwischen werfen etwa 20 Frauen Cosby öffentlich vor, sie sexuell missbraucht zu haben. Zum Teil sollen die Vorfälle Jahrzehnte zurückliegen. Über seine Anwälte bestreitet Cosby die Vorwürfe vehement.

Am Dienstag hatte sich erstmals auch Cosbys Ehefrau Camille zu den Vorwürfen geäußert und ihren Mann in Schutz genommen.

dpa

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