Interview nach seinem Tod

„Mein Herz ist gebrochen“: Jetzt spricht erstmals Hugh Hefners Witwe  

„Ich kann es immer noch nicht glauben“: Zum ersten Mal nach Hugh Hefners (91) Tod hat seine Witwe ein Interview gegeben. Die 31-jährige Crystal Harris und der Playboy-Gründer waren seit 2012 verheiratet.

Im Gespräch mit dem US-Magazin People erzählte sie: Mein Herz ist gebrochen.“ Und weiter: „Ich war noch nicht mal im Stande, den Menschen zurückzuschreiben und ihnen für ihr Beileid zu danken.“ Hugh Hefner ist bereits beerdigt worden - auf dem Friedhof Westwood Village Memorial Park in Los Angeles und direkt neben Marilyn Monroe, die das Titelblatt der ersten Playboy-Ausgabe zierte. „Er ist jetzt an dem Ort, von dem er sicher war, dass er dort die Ewigkeit verbringen wollte“, sagte Crystal Harris.

Die Playboy-Legende starb mit 91 Jahren am 27. September „friedlich und unter natürlichen Umständen in seinem Haus The Playboy Mansion im Kreis geliebter Menschen“, wie der Playboy mitteilte. Seine Frau erzählte weiter: „Er war ein amerikanischer Held. Ein Pionier. Eine liebenswürdige und bescheidene Seele, die sein Leben und sein Heim der Welt öffnete.“

Hefner heiratete Harris nach zwei gescheiterten Ehen

Hefner heiratete Crystal Harris nach zwei gescheiterten Ehen und im Alter von 86 Jahren. Harris sagte: „Ich habe gefühlt, wie sehr er mich geliebt hat. Ich habe ihn so sehr geliebt. Ich bin so dankbar. Er hat mir ein Leben geschenkt, mir eine Richtung gegeben. Er hat mich gelehrt, gütig zu sein. Ich werde für immer dankbar sein, dass ich an seiner Seite sein, seine Hand halten und ihm sagen konnte, wie sehr ich ihn liebe.“

Hugh Hefner und seine Frau Crystal Harris im Jahr 2011.

Hefner habe ihr außerdem jeden einzelnen Tag das Gefühl gegeben, geliebt zu werden. „Es gab nie zuvor einen wie Hugh Hefner und es wird auch nie wieder einen geben.“

Hefner ist nicht nur Playboy-Gründer, sondern setzte sich in den 1960er Jahren unter anderem auch für die Gleichbehandlung von Schwarzen und Weißen in den USA ein. In seinen TV-Shows und in den Playboy-Clubs ließ er afroamerikanische Jazz-Größen wie Ella Fitzgerald, Sammy Davis Jr., Dizzy Gillespie und Dick Gregory auftreten. Auch im Playboy selbst waren schwarze Paare unter den weißen „Bunnies“ vertreten - und das in einer Zeit, als so ein Nebeneinander eher selten war. Das Model Jennifer Jackson war in einer Ausgabe von 1965 die erste Afroamerikanerin, die zum „Playmate“ wurde.

pak/Video: Glomex

Rubriklistenbild: © AFP

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