Schauspieler übt Kritik

Moritz Bleibtreu: Heftige Abrechnung mit Hollywood

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Moritz Bleibtreu kann mit Hollywood nicht viel anfangen.

Das Thema Hollywood ist für Moritz Bleibtreu ein sehr heikles. Auf die Traumfabrik ist der deutsche Schauspieler nicht gut zu sprechen.

Hannover - Schauspieler Moritz Bleibtreu (46) zeigt sich beim Thema Hollywoodkarriere skeptisch. Fakt sei, „dass Hollywood sich die Leute nimmt und sie anschließend wegschmeißt“, sagte Bleibtreu, der mit Filmen wie „Knockin' on Heaven's Door“ und „Lola rennt“ bekannt wurde, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Jungen Kollegen hierzulande rate er, sich in erster Linie um Deutschland zu kümmern. „Alles andere ist ein Zubrot.“

Vom 15. September an ist Moritz Bleibtreu in der zweiten Staffel der ZDF-Reihe „Schuld“ nach den gleichnamigen Kurzgeschichten von Ferdinand von Schirach als Strafverteidiger Friedrich Kronberg zu sehen.

„Werden engagiert, weil wir Klischee des Deutschen erfüllen“

Bleibtreu meinte: „Wir Europäer sind in Hollywood immer Aliens gewesen. Und das bleiben wir. Wir werden dort nur engagiert, weil wir das Klischee des Deutschen erfüllen, das in Amerika gefragt ist.“ Eine Ausnahme sei der Deutsch-Österreicher Christoph Waltz (60; „Inglourious Basterds“, „Django Unchained“). „Die zwei Oscars kann man nicht mehr wegdiskutieren.“

dpa

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