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Nach DSDS-Aus: Abnehmendes Interesse an Dieter Bohlen - Suchanfragen stürzen ab

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Von: Jonas Erbas

Poptitan und Ex-DSDS-Juror Dieter Bohlen vor Wüstenboden, daneben eine Grafik zu seinen Suchanfragen (Fotomontage)
Seit seinem DSDS-Ausstieg scheint Dieter Bohlen nach und nach immer weniger Personen zu interessieren (Fotomontage) © Daniel Bockwoldt/Henning Kaiser/Karl-Josef Hildenbrand/dpa/picture alliance & Screenshot/Google Trends

Verschwindet Dieter Bohlen nach seinem DSDS-Abschied aus dem Interesse der Öffentlichkeit? Wie eine Grafik zeigt, sinken die Suchanfragen zum Poptitan seit dessen RTL-Aus kontinuierlich.

Köln - Für Dieter Bohlen* (67) war 2021 ein bewegtes Jahr: Noch während der Liveshows von „Deutschland sucht den Superstar*“ verließ der Poptitan* nicht nur die beliebte Castingsendung, sondern auch seinen Heimatsender RTL* - ein Schock für viele Zuschauer! Als Nachfolger steht inzwischen Schlagerstar Florian Silbereisen* (39) fest. Der neue Jurychef kündigte direkt weitreichende Veränderungen bei DSDS an*.

Sein Vorgänger verschwand nach einem verbalen Schlagabtausch mit Moderatoren-Ikone Thomas Gottschalk (71) dahingegen nach und nach von der Bildfläche, blieb lediglich auf seinen sozialen Kanälen aktiv. Ein Blick auf die Suchanfragen zu dem 67-jährigen Musikproduzenten zeigt: Das Interesse der Fans nimmt seit dessen TV*-Aus kontinuierlich ab. Extratipp.com* berichtet.

Dieter Bohlen: Interessiert er seit seinem DSDS-Aus immer weniger Fans? Grafik gibt Aufschluss

Am 11. März 2021 krachte es kräftig in der deutschen TV-Landschaft: Nach fast zwei Jahrzehnten als DSDS-Chefjuror gingen Dieter Bohlen* und RTL getrennte Wege. Schluss, aus, vorbei - und zwar endgültig! Dass der 67-Jährige die Castingshow mit sofortiger Wirkung verließ, obwohl Deutschlands neuer Superstar noch gar nicht gefunden war, sorgte für heftige Diskussionen.

Der Poptitan kündigte seinen wohlverdienten Ruhestand an - und scheint bei vielen Fans seitdem nach und nach in Vergessenheit zu geraten. Das belegen zumindest die Zahlen des Analyse-Werkzeugs ‚Google Trends‘: Mit diesem lässt sich grafisch darstellen, wie oft ein bestimmter Begriff - beispielsweise Dieter Bohlen - in einem bestimmten Zeitraum in Relation zum totalen Suchaufkommen bei Google von den Nutzern abgefragt wurde.

Blickt man auf die letzten 12 Monate, so zeigt sich, dass Dieter Bohlen zu Beginn der 18. Staffel von „Deutschland sucht den Superstar“ bei vielen Nutzern hoch im Kurs stand - die Suchanfragen stiegen! Sein DSDS-Aus bescherte dem Poptitan dann sogar einen rekordverdächtigen Höhenflug bei Google.

Für große Schlagzeilen sorgten damals vor allem die Sticheleien gegen Spontan-Nachfolger Thomas Gottschalk, der ebenso wortgewaltig zurückschoss*. Mit dem Finale der Castingshow flaute allerdings auch das Interesse am Poptitan bei den Google-Nutzern nach und nach ab. Inzwischen befindet sich dieses im Vergleich zu den Vormonaten auf einem regelrechten Tief - und das, obwohl aktuell viel Wirbel um Bohlens Nachfolger bei DSDS und „Das Supertalent“ herrscht.

Selbiges gilt auch für Suchanfragen zu Dieter Bohlen bei YouTube*. Da das Videoportal eine Tochtergesellschaft von Google ist, lässt sich dessen Nutzerverhalten ebenfalls über ‚Google Trends‘ analysieren. Hier zeigt sich, dass im letzten Jahr noch nie so wenig User nach dem Poptitan suchten, wie es aktuell der Fall ist. Die Woche des 11. März 2021, als der Modern-Talking-Star DSDS verließ, befeuerte das Interesse an seiner Person immens - dieses scheint inzwischen jedoch klar abgeklungen zu sein.

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Eine Google Trends-Abfrage zu dem Begriff Dieter Bohlen
/ © Screenshot/Google Trends

Dieter Bohlen: Ist der Poptitan nach seinem DSDS-Aus abgetaucht? Soziale Netzwerke statt TV-Bühne

Klar ist: Seitdem Dieter Bohlen zur Primetime bei RTL nicht mehr fiese Sprüche klopft, bleiben die großen Schlagzeilen um den Poptitan aus. Das wirkt sich selbstverständlich auch auf die News rund um den 67-jährigen Musikproduzenten aus, denn Sendezeit und das Interesse der Fans sind klar miteinander verknüpft. Sein DSDS-Aus dürfte der Poptitan dennoch nicht bereuen, im Gegenteil:

Sein wohlüberlegter Schritt zeigt, dass er und Langzeit-Freundin Carina Walz (37) sich zukünftig selbst vermarkten wollen und dies nicht mehr anderen überlassen möchten. Das Konzept geht auf: Bei Instagram* oder TikTok* ist der Ex-Jurychef ein regelrechter Superstar, sorgt mit witzigen Videos fast tagtäglich für neue Lacher. In den sozialen Netzwerken sind die Fans ihrem Idol ganz nah - und müssen nach Neuigkeiten zu ihm wohl auch deshalb seltener auf Google zurückgreifen.

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