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Prinz Philip (99) nach Unwohlsein in Klinik eingeliefert - Expertin hält ihn für nicht einfachen Patienten

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Von: Patrick Huljina

Die britische Königin Elizabeth II. und Prinz Philip, Duke of Edinburgh, besuchen ein Polospiel.
Die britische Königin Elizabeth II. und Prinz Philip, Duke of Edinburgh, bei einem Polospiel. (Archivbild) © Steve Parsons/dpa

Prinz Philip, der Ehemann von Queen Elizabeth II., ist nach Unwohlsein „vorsorglich“ in ein Krankenhaus eingeliefert worden.

Update vom 18. Februar, 15.51 Uhr: Seit Dienstagabend sorgt sich das britische Königshaus um Prinz Philip. Der 99-jährige Ehemann von Queen Elizabeth wurde vorsorglich wegen Unwohlsein zur Beobachtung in ein privates Krankenhaus in London gebracht. Das teilte der Buckingham-Palast am Mittwoch (17. Februar) mit (siehe Erstmeldung vom 17. Februar 2021). Prinz Philip befindet sich derzeit immer noch unter ärztlicher Aufsicht, selbst wenn er bei guter Laune war, als er in die Klinik eingeliefert wurde. Wie Bild.de berichtet, soll das King-Edward-VII.-Krankenhaus wegen seines berühmten Patienten nun sogar von Polizisten bewacht werden. Genesungsgrüße sollen ihn indessen von Premierminister Boris Johnson erreicht haben.

Nach der Einschätzung der britischen Royal-Autorin Penny Junior gegenüber BBC, könnte sie sich vorstellen, dass der Monarch aufgrund seines Charakters kein einfacher Patient für das Krankenhauspersonal sei. Wenn es ihm nicht gut gehe, könne er nämlich unwirsch und direkt sein, so die Expertin. „Er ist ein Mann, der nicht möchte, dass an seinem 100. Geburtstag viel Aufheben gemacht wird“, meint sie weiter. Im Juni 2021 wird der Queen-Gemahl hundert Jahre alt. Kann man nur hoffen, dass er spätestens bis dahin wieder fit ist.

Prinz Philip (99) nach Unwohlsein in Klinik eingeliefert

Erstmeldung vom 17. Februar 2021:

London - Prinz Philip, der Ehemann von Queen Elizabeth II., ist in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der Herzog von Edinburgh (99) sei auf Anraten seiner Ärzte am Dienstagabend „vorsorglich“ in das King-Edward-Krankenhaus in London gebracht worden, nachdem er sich unwohl gefühlt habe, teilte der Buckingham-Palast am Mittwoch mit.

In der Erklärung des Palastes heißt es, es handele sich bei dem Schritt um eine „Vorsichtsmaßnahme auf Anraten des Doktors seiner Königlichen Hoheit“. Prinz Philip wird voraussichtlich für einige Tage in der Klinik bleiben, „um beobachtet zu werden und sich auszuruhen“. Laut der Daily Mail stehe diese Maßnahme nicht im Zusammenhang mit Covid-19, die Einlieferung werde nicht als Notfall behandelt. ITV berichtet unter Verweis auf dem Palast nahestehende Quellen, dass der 99-Jährige mit dem Auto ins Krankenhaus gefahren worden sei. Die Klinik habe er ohne Hilfestellung betreten und sei bei guter Stimmung gewesen.

Prinz Philip: Krankenhaus-Aufenthalt wenige Monate vor seinem 100. Geburtstag

Philip und Elizabeth sind seit 1947 verheiratet. 2017 zog sich Prinz Philip weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück. Mittlerweile steht sein 100. Geburtstag am 10. Juni bevor. Die erste Impfdosis* zum Schutz vor dem Coronavirus* erhielt der Prinz Anfang Januar gemeinsam mit der Queen.

Philip hatte in den vergangenen Jahren wiederholt mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Kurz vor Weihnachten 2019 kam er als „Vorsichtsmaßnahme“ ins Krankenhaus, konnte es jedoch rechtzeitig vor dem Fest wieder verlassen. Im April 2018 war ihm in einer Klinik ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt worden. Auch wegen verschiedener Infektionen musste Philip in den vergangenen Jahren ab und an ins Krankenhaus. 2011 war ihm ein Stent am Herzen eingesetzt worden. (ph/dpa/AFP) *merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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