Erster Auftritt als Familie zu viert

Charlottes Taufe: Darum wählte William diese Kirche aus

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Prinz George hält seine Schwester Charlotte liebevoll in den Armen.

London - In die Kirche dürfen nur Familie und Paten. Dennoch darf die Öffentlichkeit einen Blick auf die Prinzessin werfen, wenn sie am Sonntag getauft wird. Grund dafür ist die Wahl der Kirche.

Viel war nicht zu sehen und zu hören von Prinzessin Charlotte, seit sie Anfang Mai vor einem Londoner Krankenhaus ruhig schlafend im Arm ihrer Mutter Kate lag. Vier Fotos mit dem großen Bruder George, der noch diesen Monat zwei Jahre alt wird, veröffentlichten Prinz William und Kate (beide 33). Nicht nur die Briten waren entzückt über die Königskinder. Nun steht der zweite öffentliche Auftritt an: Das fünfte Urenkelchen der Queen wird getauft.

Königin Elizabeth II. (89) und ihr Mann Prinz Philip (94) werden in der Kirche St. Mary Magdalene im englischen Sandringham dabei sein, Großvater Prinz Charles (66) und seine Frau Camilla (67), die Großeltern Middleton und weitere Familienangehörige. Onkel Harry (30) dagegen weilt bereits in Afrika, wo er in verschiedenen Ländern unter anderem als Ranger arbeiten will.

Außerdem kommen natürlich die Paten. George hat sieben, davon ist nur Queen-Enkelin Zara Phillips (34) mit ihm verwandt. Ansonsten entschieden sich die Eltern für Freunde und Vertraute. Es wird allgemein erwartet, dass das auch bei Charlotte so sein wird. Natürlich wetten die Briten bereits auf die Namen, unter anderem auf Kates Schwester Pippa (31).

Wiese vor der Kirche für die Bevölkerung

Weitgehend ist die Feier, wie fast alle royalen Taufen, eine private Angelegenheit. Aber ein bisschen gucken darf die Bevölkerung doch: William und Kate seien „hocherfreut“, dass eine Wiese vor der Kirche zugänglich sein werde, sagte ein Palastsprecher.

Es wird der erste Auftritt von William und Kate mit beiden Kindern zu viert sein. Fotografisch festhalten wird ihn unter anderem der gefeierte Modefotograf Mario Testino (60), der regelmäßig für die britischen Royals arbeitet und nach eigenem Bekunden „überwältigt und geehrt“ ist von diesem neuen Auftrag. Weit fahren müssen Kate und William nicht: St. Mary Magdalene ist in der Nähe ihres Landsitzes Anmer Hall, wo sie seit Charlottes Geburt hauptsächlich wohnen.

Das dürfte nicht der einzige Grund gewesen sein, warum sie sich für die Kirche aus dem 16. Jahrhundert entschieden haben, die innen sehr viel prächtiger ist, als es der graue Sandstein vermuten lässt. Der ein oder andere Royal wurde hier ebenso getauft wie Diana Spencer, spätere Prinzessin Diana, Williams Mutter. Auch Prinz Georges Taufkirche hatte einen Diana-Bezug: In der Kapelle des St James's Palastes war ihr Sarg nach ihrem Unfalltod 1997 aufgebahrt worden.

Gleicher Erzbischof und gleiche Schneiderin für Charlotte

Als Prinz George im Oktober 2013 in die Kirche von England aufgenommen wurde, deren Oberhaupt seine Urgroßmutter ist, entstand ein historisches Bild: Die Monarchin mit ihren drei Nachfolgern, Charles, William und George. Wie damals wird auch am Sonntag der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, als höchstrangiger Geistlicher der Kirche von England den Gottesdienst halten.

Und noch etwas wird aller Voraussicht nach wie bei Georges Taufe sein: Das Taufkleid. Royaler Nachwuchs wird in aller Regel in einem Gewand in die Kirche aufgenommen, das Hofschneiderin Angela Kelly 2008 gefertigt hat. Und zwar als Kopie eines Kleidchens, das für die älteste Tochter von Queen Victoria (1819-1901) angefertigt worden war. Das Original von 1841 hatten unter anderem die Queen, Prinz Charles und seine Söhne William und Harry bei ihren Taufen getragen.

Royale Geschwisterliebe: Prinz George herzt Charlotte

dpa

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