1. Heidelberg24
  2. People

Prinzessin Mako und Kei Komuro: Endlich Hochzeit in Tokio

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Annemarie Göbbel

Kommentare

Mako Komuro und Kei Komuro stehen mit Abstand an einem Schreibtisch und sehen sich an.
Ein Bild der Liebe trotz einer großen Kluft, die es zu überwinden galt. Die ehemalige Prinzessin Mako und Kei Komuro sind verheiratet. © Kyodo News/Imago

Eine außergewöhnliche Hochzeit fand heute in Japan statt. Prinzessin Mako und ihr bürgerlicher Freund Kei Komuro sind verheiratet und lassen die Krone hinter sich.

Tokio – Es ist zugleich ein Happy End und der ersehnte Neuanfang für die ehemalige Prinzessin Mako (30) und ihren Studienfreund Kei Komuro (30). Nach jahrelangen Kontroversen und öffentlichen geführten Streitigkeiten hat die Liebe gesiegt. Mako Komuro und der bürgerliche Kei Komuro sind verheiratet. Am Tag ihrer Hochzeit traten sie gemeinsam vor die Presse.
Für die 30-Jährige beginnt ab sofort ein Leben ohne ihre royalen Titel und Privilegien, verrät 24royal.de.

Japans Prinzessin Mako heiratete am Dienstag ihren bürgerlichen Freund Kei Komuro, wie die kaiserliche Behörde mitteilte. Vorausgegangen waren jahrelange Unterstellungen und Spekulationen über einen finanziellen Streit mit Komuros Mutter*. Die Verlobung hatte sich deshalb über vier lange Jahre erstreckt. Das bedeutete Spießrutenlaufen für Prinzessin Mako, während Kei in New York nach dem Jura-Studium eine Anwaltskarriere aufbaute. Mako verzichtete auf alle traditionellen Zeremonien und die Abfindung*, die der Tochter des Kronprinzen Fumihito von Akishino (55) eigentlich zustünden.

Von feierlicher Glückseligkeit, strahlenden Gesichtern und stolzen Eltern, wie man es bei einer Hochzeit erwarten könnte, keine Spur. Das frisch vermählte Paar wollte ursprünglich ab 14 Uhr (MEZ: 7 Uhr) eine Pressekonferenz in einem Hotel in Tokio abhalten, entschied sich jedoch, nur eine Rede zu halten und schriftliche Antworten auf fünf ausgewählte Fragen zu geben, die von den Medien im Voraus eingereicht werden konnten.

Angeblich eine Schutzmaßnahme für die Nichte von Kaiser Naruhito (61). Eine Belastungsstörung hatte sich durch die Dauerfehde um ihre Person bei Mako* manifestiert. Statt eine weibliche Nachfolge anzuerkennen, wurde etwa laut über Adoption nachgedacht, um den Schwund an Thronfolgern auszugleichen. Es sei ihr nicht möglich, mündliche Fragen zu beantworten, hieß es einen Tag vor der Hochzeit.

Mako Komuro verlässt am Tag ihrer Hochzeit die kaiserliche Residenz und ihre Familie und lebt ab sofort in einer Eigentumswohnung in Tokio bis zu ihrem Umzug nach New York. *24royal.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant

Kommentare