Bei seinem Gig in Charlottesville 

Provokation im Hymnenstreit: Auch Pharrell Williams kniet nieder

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Pharrell Williams.

Der Sänger Pharrell Williams kniete bei seinem jüngsten Auftritt nieder, um seiner Solidarität für die von Trump kritisierten NFL-Spieler symbolischen Ausdruck zu verleihen.

Charlottesville - Musiker Pharrell Williams (44) zeigt sich im Hymnenstreit solidarisch mit Spielern der US-Footballliga NFL, die sich während der Nationalhymne aus Protest hinknien. „Wenn ich mich jetzt für die Menschen in meiner Heimatstadt oder meinem Staat hinknien möchte, mache ich das. Dafür steht diese Flagge“, sagte Williams am Sonntagabend (Ortszeit) bei einem Festival in Charlottesville und verwies auf die in den USA geltende Meinungsfreiheit. Dabei kniete er auf der Bühne. In dem Ort in Williams' Heimatstaat Virginia gab es vor wenigen Wochen rechtsextremistische Ausschreitungen.

Einen Tag zuvor hatte bereits Soullegende Stevie Wonder (67) bei einem Konzert in New York mit einer ähnlichen Geste „für unseren Planeten, unsere Zukunft, unsere Oberhäupter und unseren Globus“ gebetet.

Donald Trump versteht die Aktion als Affront gegen die amerikanische Flagge

Die Protestaktion der US-Sportler während der Nationalhymne richtet sich gegen soziale Ungerechtigkeit zwischen ethnischen Gruppen. US-Präsident Donald Trump kritisierte das symbolische Knien scharf und forderte die Teambesitzer auf, Spieler zu feuern, die während der Nationalhymne nicht stehen. Außerdem hielt er Fans an, Football-Spiele fortan zu boykottieren. 

dpa

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