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Richard Gere in Madrid bei einer Konferenz.

"Unmoralisch“

Richard Gere kritisiert Zwangsräumungen von Wohnungen

Madrid - Hollywood-Star Richard Gere hält Zwangsräumungen von Wohnungen für „unmoralisch“. Das sei einfach nicht die richtige Lösung, dieses Problem könne man aber gemeinsam meistern.

Man dürfe Menschen nicht aus ihren Wohnungen vertreiben und auf die Straße setzen, sagte der Schauspieler am Donnerstag in Madrid. Der 66-Jährige stellte in der spanischen Hauptstadt den Film „Time Out of Mind“ vor, in dem er einen Obdachlosen in New York spielt.

Zwangsräumungen seien obendrein nicht praktisch, meinte Gere. Es koste mehr Geld, die Probleme der Obdachlosen zu lösen, als die Betroffenen in ihren Wohnungen leben zu lassen. „Wir können die Welt verändern“, sagte er. „Aber das schaffen wir nur, wenn wir es gemeinsam tun.“

Richard Geres neue Liebe

dpa

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