Rassismus und Trunkenheit

Shia LaBeouf entschuldigt sich nach Festnahme

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Shia LaBeouf ist beschämt. Foto: Chris Pizzello/Invision

Shia LaBeouf hat auf Twitter angekündigt, gegen sein Alkoholproblem anzugehen. Am Wochenende war der Filmstar betrunken verhaftet worden - und hatte im Anschluss Polizisten rassistisch beleidigt.

Los Angeles  - Schauspieler Shia LaBeouf ("Transformers") hat sich nach seiner Festnahme wegen öffentlicher Trunkenheit für sein Benehmen entschuldigt und ein Suchtproblem eingeräumt.

"Ich bin zutiefst beschämt über mein Verhalten", twitterte der 31-Jährige am Mittwoch (Ortszeit). Sein Handeln erfordere eine aufrichtige Entschuldigung gegenüber den Polizisten, die ihn festgenommen hatten. Er habe den Kampf gegen seine Sucht viel zu lange öffentlich ausgetragen und werde nun aktiv gegen sein Problem angehen. "Und ich hoffe, dass mir meine Fehler vergeben werden." Die Festnahme vom Wochenende sei ein neuer Tiefpunkt.

LaBeouf war nach Angaben der Polizei am frühen Samstagmorgen (Ortszeit) im Bundesstaat Georgia wegen öffentlicher Trunkenheit, Behinderung der Justiz und Erregung öffentlichen Ärgernisses festgenommen worden. Er soll zuvor vor Frauen und Kindern geflucht haben, als ihm ein Passant keine Zigarette geben wollte, und aggressiv geworden sein, als ihn die Polizei ansprach.

Videos von der Überwachungskamera einer Polizeiwache zeigen, wie der Schauspieler anschließend mehrere Polizisten rassistisch beleidigte. Laut US-Medien ist LaBeouf derzeit für Dreharbeiten in Georgia. Er sei am Montag nach Zahlung einer Kaution wieder am Set gewesen, berichtet das Magazin "TMZ".

Es ist nicht das erste Mal, dass der Schauspieler Ärger mit der Polizei hat: Im Januar wurde er in New York festgenommen, nachdem er vor einem Museum einen Mann gepackt und geschubst hatte. Im Juni 2014 wurde er in einem Musical-Theater am Broadway festgenommen, weil er die Vorstellung störte.

dpa

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