Mystischer Steinkreis

Tausende begrüßen Wintersonnenwende in Stonehenge

Das Einhorn darf in Stonehenge nicht fehlen. Foto: Ben Birchall/PA
1 von 5
Das Einhorn darf in Stonehenge nicht fehlen. Foto: Ben Birchall/PA
Immer im Kreis herum. Foto: Ben Birchall/PA
2 von 5
Immer im Kreis herum. Foto: Ben Birchall/PA
Musik fängt die Schwingungen auf. Foto: Ben Birchall/PA
3 von 5
Musik fängt die Schwingungen auf. Foto: Ben Birchall/PA
Eine Fee in Stonehenge. Foto: Ben Birchall/PA
4 von 5
Eine Fee in Stonehenge. Foto: Ben Birchall/PA
Vereint. Foto: Ben Birchall/PA
5 von 5
Vereint. Foto: Ben Birchall/PA

Sie tanzen, sie singen und halten sich bei den Händen: Neo-Druiden, Mystik-Fans und ein Einhorn haben in Stonehenge die Wintersonnenwende gefeiert.

Stonehenge (dpa) - Mit Musik und teils in Verkleidungen haben Tausende Menschen die Wintersonnenwende an den geheimnisvollen Steinkreisen von Stonehenge im Süden Großbritanniens gefeiert.

Nach der längsten Nacht des Winters begrüßten sie am Samstagmorgen den Sonnenaufgang, wie der TV-Sender BBC berichtete. Sie seien am frühen Morgen angereist, hätten aber bis nach 0715 Uhr Ortszeit (0815 MEZ) warten müssen, um zu den Steinkolossen aus der Jungsteinzeit vordringen zu können. Polizei war demnach vor Ort, um den Andrang unter Kontrolle zu halten.

Auch interessant: Stonehenge in der Wüste: Mysteriöse Steinkreise entdeckt - sie können nicht erforscht werden

Einige Besucher trugen historisch anmutende, farbenfrohe Kleidung, andere sangen oder spielten auf Flöten und Trommeln. Einer hatte sich den Kopf eines Einhorns aufgesetzt. Auch kleine spirituelle Zeremonien wie das Berühren von Steinen gab es zu beobachten. Nicht nur zur Wintersonnenwende, sondern auch zur Sommersonnenwende pilgern gewöhnlich Tausende Menschen nach Stonehenge. Neben Partygängern und Touristen gehören dazu auch Anhänger heidnischer Kulte.

Die Steinkreise nördlich der südenglischen Stadt Salisbury gehören zum Unesco-Weltkulturerbe. Jährlich besuchen mehr als eine Million Menschen Stonehenge. Wozu die bis zu 25 Tonnen schweren, jahrtausendealten riesigen Steine dort ursprünglich gedient haben, ist nicht eindeutig geklärt.

Bericht BBC (Englisch)

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare