Einreiseverbot für Steven Seagal

Ukraine erklärt US-Action-Star zur „Gefahr für die nationale Sicherheit“

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Steven Seagal.

Kiew - Seine Streifen sind nicht gerade allerhöchste Filmkunst, doch das ist nicht der Grund, warum der ukrainische Geheimdienst SBU dem Hollywood-Star Steven Seagal für fünf Jahre die Einreise verboten hat.

Der 65-Jährige sei eine Gefahr für die nationale Sicherheit, teilte die Behörde dem Internetportal „Apostrophe.ua“ am Freitag mit. Als Auslöser gilt ein Aufenthalt des Kampfsportlers auf der von Russland annektierten Schwarzmeerhalbinsel Krim im August 2014. 

Seagal, bekannt aus Hollywood-Blockbustern wie „Hard to Kill“ und „Alarmstufe: Rot“, gilt als Freund des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Im vergangenen November erhielt er die russische Staatsbürgerschaft

Reisen auf die völkerrechtlich zur Ukraine gehörende Halbinsel über Russland ahndet Kiew mit Einreiseverboten. Aus dem gleichen Grund war der russischen Kandidatin für den diesjährigen Eurovision Song Contest in Kiew die Teilnahme an dem Musikwettbewerb verwehrt worden.

dpa

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