Stargeiger muss Bußgeld zahlen

Wegen Drohne bei Konzert: Gericht geigt André Rieu was

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André Rieu.

Amsterdam - „Eine Drohne kann tolle Aufnahmen von meinem Konzert machen“, dachte sich Stargeiger André Rieu. Dummerweise hatte er sich nicht nach den rechtlichen Vorgaben erkundigt. 

Der niederländische Geiger und Orchesterchef André Rieu (67) muss wegen des unerlaubten Flugs einer Drohne während eines Konzerts in Maastricht ein Bußgeld zahlen. Dies berichtete die Zeitung „De Limburger“ am Samstag unter Berufung auf einen Sprecher der Staatsanwaltschaft in Haarlem. Angaben über die Höhe des Bußgeldes wollte der Sprecher nicht machen. Rieu habe im Sommer vorigen Jahres eine Drohne während eines Freiluftkonzerts im Stadtzentrum fliegen lassen. Flüge von Drohnen über Innenstädten sind in den Niederlanden verboten.

Produzent Pierre Rieu, ein Sohn des Geigers, bestätigte Angaben der Staatsanwaltschaft, wonach die Buße bezahlt sei: „Die Drohne ist wieder in unserem Besitz“, sagte er der Zeitung. Er betonte, das Fluggerät sei zu keinem Zeitpunkt direkt über den Konzertbesuchern in Maastricht geflogen. 2015 hatte eine Drohne Sänger Enrique Iglesias bei einem seiner Konzerte verletzt. Auch bei einer Show von Andreas Gabalier war es zu einem Vorfall mit einem der Fluggeräte gekommen.

Erst vor zwei Wochen war bekannt geworden, dass die niederländische Arbeitsinspektion ein Bußgeld gegen Rieus Produktionsfirma verhängt hatte: Dabei ging es um eine Gruppe jugendlicher Panflötenspieler aus Rumänien, die später als erlaubt (23.00 Uhr) aufgetreten waren.

dpa

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