Karliczek bei Thyssenkrupp

Hüttengas zu Rohstoffen: Stahlindustrie will CO2 vermeiden

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Thyssenkrupp will die Hüttengase aus der Stahlproduktion durch Umwandlung in Methanol und Ammoniak als Rohstoff für die chemische Industrie nutzbar machen. Foto: Marcel Kusch

CO2 ist eine Bedrohung für das Weltklima - Methanol und Ammoniak dagegen Rohstoffe für die chemische Industrie. Deshalb arbeitet Thyssenkrupp an einer Umwandlung des bedrohlichen Treibhausgases in unschädliche Bestandteile.

Duisburg (dpa) - Die Stahlindustrie in Deutschland will den Ausstoß des Treibhausgases Kohlendioxid senken. Beim Branchenführer Thyssenkrupp laufen großangelegte Versuche, zu einer weniger klimaschädlichen Stahlproduktion zu kommen.

Konzernchef Guido Kerkhoff wird Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) heute erläutern, wie der Industriekonzern sein Ziel erreichen will, 2050 komplett klimaneutral zu sein. Das Bundesforschungsministerium fördert die Forschungen für eine klimafreundlichere Stahlproduktion mit über 60 Millionen Euro.

Thyssenkrupp versucht die CO2-Belastung auf zwei Wegen zu senken. Zum einen sollen die Hüttengase aus der Stahlproduktion durch Umwandlung in Methanol und Ammoniak als Rohstoff für die chemische Industrie genutzt werden. Daneben soll der Einsatz von Wasserstoff als Ersatz für Kohle bei der Stahlherstellung getestet werden. Durch dieses Verfahren sollen Treibhausgase erst gar nicht entstehen.

Bericht Umweltbundesamt zu Treibhausgasemissionen 2018 von emissionshandelspflichtigen Anlagen

Thyssenkrupp zur Nutzung von Hüttengasen

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