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Laschet zu Aktion von Der Dritte Weg: „Nicht akzeptabel“

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Armin Laschet
Armin Laschet, Kanzlerkandidat der CDU, steht während einer Wahlkampfveranstaltung der CDU unter dem Partei-Logo. © Sebastian Gollnow/dpa

Armin Laschet hat eine Aktion der rechtsextremen Kleinstpartei Der Dritte Weg, die sich gegen alle drei Kanzlerkandidaten richtete, kritisiert. Ein Urteil zugunsten der Grünen begrüßte Laschet.

Fulda - Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat bei seinem hessenweit letzten Wahlkampf-Auftritt vor der Bundestagswahl am 26. September eine Aktion der rechtsextremen Kleinstpartei Der Dritte Weg in Würzburg angeprangert.

„Das ist nicht akzeptabel. Da müssen wir als Demokraten zusammenstehen“, sagte Laschet am Dienstag in Fulda. Auch über die Entscheidung des sächsischen Oberverwaltungsgerichts in Bautzen, wonach die „Hängt die Grünen“-Wahlplakate von Der Dritte Weg abgehängt werden müssen, sei er froh, sagte Laschet. „Erst folgt das böse Wort und am Ende folgt die böse Tat“, mahnte der CDU-Vorsitzende.

Am Samstag hatten in Würzburg 20 Teilnehmer mit drei Strohpuppen, beschmiert mit Kunstblut, demonstriert. Das geschah knapp drei Monate nach einer Messerattacke eines Migranten mit drei toten Frauen in Würzburg. Der Somalier hatte am 25. Juni in der Würzburger Innenstadt auf mehrere Menschen eingestochen.

Zu sehen war bei der Demo ein Plakat mit den Bildern der Kanzlerkandidaten beziehungsweise -Kandidatin, Annalena Baerbock (Grüne), Armin Laschet (CDU) und Olaf Scholz (SPD), dazu der Schriftzug „Schön bunt hier“. Auf einem Wagen war zu lesen „reserviert für Volksverräter“. Entsprechende Bilder kursierten im Internet. Die Polizei hatte den Vorfall bestätigt. dpa

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