Nato beginnt Schlussmanöver der größten Übung seit 13 Jahren

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Nato-Übung "Trident Juncture" im spanischen Chinchilla. An verschiedenen Schauplätzen waren in den vergangenen Wochen rund 36 000 Soldaten an der Übung beteiligt. Foto: MANU

Saragossa (dpa) - Im spanischen Saragossa beginnt heute das Abschlussmanöver der größten Nato-Übung seit 13 Jahren.

Nach Angaben des Verteidigungsbündnisses werden auf einem Truppenübungsgelände rund 1800 Soldaten unterschiedlicher Teilstreitkräfte den Einsatz in einem Konflikt trainieren. Auch die deutsche Bundeswehr ist mit dabei. Als Beobachter werden unter anderem Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, ranghohe Militärs sowie Vertreter der Mitgliedstaaten erwartet.

Insgesamt haben sich an der Übung mit dem Namen "Trident Juncture" (Dreizackiger Verbindungspunkt) in den vergangenen Wochen rund 36 000 Soldaten beteiligt. Schauplätze waren Italien, Portugal und Spanien sowie die angrenzenden Atlantik- und Mittelmeerseegebiete. Die Nato betont, dass die Übung keine direkte Reaktion auf die Politik Russlands und den Ukraine-Konflikt ist. Nach Angaben des deutschen Nato-Generals Hans-Lothar Domröse werden allerdings gezielt Fähigkeiten trainiert, die in ähnlichen Krisensituationen in einem Nato-Land eine Rolle spielen könnten.

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