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„Absolute Sauerei“ – Dagmars Bruder schimpft bei „Hartz und herzlich“ über Haus-Verkauf

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Dagmar hat im Herzen der Benz-Baracken gewohnt. Sie hat ihr weißes Häuschen so gut es ging in Schuss gehalten. Bruder Horst schimpft über den Verkauf:

Auch fast ein Jahr nach dem Tod von „Hartz und herzlich“-Liebling Dagmar (†67) ist die Trauer um die gute Seele aus den Benz-Baracken immer noch groß. Vor allem ihr Bruder Horst vermisst seine Schwester schmerzlich. Bei „Hartz und herzlich“ besucht er das Grab der Sozialdoku-Ikone. Von der Bundeshauptstadt aus, verfolgt Dagmars Bruder Horst was mit dem ehemaligen Häuschen passiert, in dem seine Schwester jahrelang gelebt hat.

„Hartz und herzlich“: Dagmars Bruder ist enttäuscht von Haus-Verkauf – „finde es eine absolute Sauerei“

Wie MANNHEIM24 berichtet, ist Dagmar, „die gute Seele“ des Viertels, im Alter von nur 67 Jahren gestorben. Die toughe Rentnerin war in ganz Deutschland für ihre herzliche und hilfsbereite Art bekannt – dadurch war sie für viele Personen ein großes Vorbild. Dagmar war eine treue Seele und in einigen Fällen sogar eine Alltagsheldin, weshalb viele Zuschauer Anteil an ihrem Leben genommen, mit ihr gelacht, geweint und sie bewundert haben.

Diese Sympathie und Anerkennung haben die Inhaber des weißen Hauses genutzt, um den Preis von Dagmars Häuschen in die Höhe zu treiben, vermutet Bruder Horst. In der 70. Episode von „Hartz und herzlich“ schimpft er über die Inhaber des Hauses: „Ich finde es eine absolute Sauerei! Das Haus ist absolut runtergekommen [...] Es ist Ratten verseucht, es wurde Asbest gefunden, es ging keine richtige Be- oder Entwässerung – 115.000 Euro? Das kann ja wohl nicht sein.“

„Hartz und herzlich“ in Mannheim: Horst ärgert sich über die Art und Weise des Verkaufs

Horst ist der Meinung, dass dieser Preis nur zustande kommen konnte, da seine Schwester eine TV-Berühmtheit war: „Die wollen jetzt versuchen mit dem Namen von Dagmar, weil das ist ja eine Kult-Figur war – oder immer noch ist – und mit dem Namen Benz-Baracken, Hartz und herzlich Geld zu verdienen. Das finde ich absolut abartig!“

Der 66-Jährige ärgert sich schon länger über die Art und Weise des Haus-Verkaufs. Horst bemängelt das Feingefühl und die Empathie der Besitzer. „Das war schon absolut makaber. Da war die Dagmar noch nicht einmal kalt, da steht schon ein Makler vor der Tür. Haben die denn eigentlich Charakter? Oder überhaupt ein Herz?“, rügt Horst das Verhalten der Inhaber.

„Hartz und herzlich“: Dagmars Kinder wollten Haus mieten – doch das Angebot wurde abgelehnt

Dagmars Bruder Host ist empört über die Manieren der Haus-Besitzer. Er vermutet, dass das Geld bei ihnen an oberster Stelle steht und sie deshalb kaum Rücksicht auf die Trauernden genommen haben: „Ich denke, die sehen nur die Dollar-Zeichen oder die Euro-Zeichen – alles andere ist unwichtig.“ Horst und auch Nachbar Elvis betonen, dass Dagmars Kinder das Haus nur zu gerne gemietet hätten.

Ein Wunsch, der nicht in Erfüllung gegangen ist: Dennoch ist Dagmars Haus zur Zeit nicht in fremden Händen. „Hartz und herzlich“-Hausmeister Michael hat das weiße Häuschen im Herzen der Benz-Baracken gemietet und richtet es wieder schön her. Dagmar bleibt unvergessen und viele, so auch Bruder Horst, wünschen sich eine Gedenkstätte für die „Hartz und herzlich“-Kult-Bewohnerin. (sik)

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