1. Heidelberg24
  2. Promi & Show

Hartz und herzlich: So geschmacklos reagiert Sascha auf Notarzteinsatz

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Klaudia Kendi-Prill

„Hartz und herzlich“ (RTLZWEI): Ein Benz Baracken Bewohner muss per Kran aus seiner Wohnung geholt werden.
„Hartz und herzlich“ (RTLZWEI): Ein Benz Baracken Bewohner muss per Kran aus seiner Wohnung geholt werden. © RTLZWEI/TVNOW

„Hartz und herzlich“ (RTLZWEI) - Aufregung in den Benz Baracken! In der neusten Folge rückt nicht nur plötzlich ein Krankenwagen an, sondern auch die Feuerwehr. So reagieren die Bewohner:

Im Jahr 2020 hatten die Bewohner des ehemaligen Arbeiterviertels in Mannheim viel zu verkraften. Kurz nach dem ersten Corona-Lockdown im März stirbt ein langjähriger Bewohner der Benz Baracken. Der 54-jährige Johann ist nach Jahren der Alkoholkrankheit an einer Leberzirrhose gestorben. Eine Nachbarin findet seine Leiche am Morgen des 25. März in seiner Wohnung im Grünen Block. Seit mehreren Jahren Jahren hat die gute Seele der Baracken, Dagmar, den gebürtigen Polen gepflegt. Da die lungenkranke Dagmar Corona-Risikopatientin ist, hat sie sich die Wochen vor seinem Tod kaum um Johann kümmern können. Doch Johanns Sohn Kamil weiß ihre Hilfe bei der Pflege ihres Vaters trotzdem zu schätzen und bedankt sich bei der 66-Jährigen.

Bereits im August 2020 folgt der nächste Schock: Die 68-jährige Christa stirbt an einer Lungenentzündung. Erst kurz zuvor ist sie nach Monaten der Obdachlosigkeit zurück in die Benz-Baracken gezogen. Da sie ihre Tochter Petra nicht bei sich aufnehmen will, ist sie zwischenzeitlich bei Michael und Gudrun in ihrer Mannheimer Innenstadt-Wohnung untergekommen. Nach dem überraschenden Tod von Christa trauert die Fan-Gemeinde von „Hartz und herzlich“. Gleichzeitig machen sie Tochter Petra schwere Vorwürfe.

„Hartz und herzlich“ aus Mannheim: Übergewichtiger Bewohner – Notarzt braucht die Hilfe der Feuerwehr

Während Elvis mit einem Freund nach Kroatien fährt um seine Familie zu besuchen, ahnt er nicht, dass sich in den Benz Baracken dramatische Szenen abspielen. Vor dem Grünen Block stehen mehrere Rettungswagen, auch die Feuerwehr rückt an! Ein Bewohner des Obergeschosses soll sie gerufen haben. Das Blaulicht und die Sirenen haben nicht nur Katrin und die Kinder, sondern auch die Nachbarn Petra und Sasha aufgeschreckt. „Jetzt kommt auch noch die Feuerwehr! Die kriegen den bestimmt nicht runter“, ist sich Katrin sicher. Mit Hilfe eines Krans und einer stabilen Trage wird der übergewichtige Bewohner über den Balkon aus seiner Wohnung geholt. Das alles natürlich unter den Augen seiner Nachbarn.

„Hartz und herzlich“ (RTLZWEI): Notarzteinsatz in den Benz Baracken.
„Hartz und herzlich“ (RTLZWEI): Notarzteinsatz in den Benz Baracken. © RTLZWEI/TVNOW

„Hartz und herzlich“: Notarzteinsatz in den Benz Baracken – so reagieren die Bewohner

Während Katrins Tochter Vanessa das alles „nicht lustig“ findet, heißt Petras Verlobter Sasha die Abwechselung in seinem sonst tristen Alltag willkommen: „Hier bekommt man ja richtig was geboten“, sagt er zu Petra gewandt. „Ich glaube, da hab ich mir doch eine gute Gegend ausgesucht zum Wohnen“, lacht er. Das ist ist nicht das erste Mal, dass er sich der Situation unangemessen verhält. Als Petras Mutter Christa stirbt, schimpft er über ihre Sturheit und plant die Hochzeit mit der 32-jährigen Petra.

„Hartz und herzlich“ (RTLZWEI): Ein Benz Baracken Bewohner muss per Kran aus seiner Wohnung geholt werden.
„Hartz und herzlich“ (RTLZWEI): Ein Benz Baracken Bewohner muss per Kran aus seiner Wohnung geholt werden. © RTLZWEI/TVNOW

Die achtfache Mutter Katrin gesteht: „Wenn ich Krankenwagen oder Feuerwehr höre - auch wenn ich gerade am Kochen bin - lass ich das stehen und muss gucken, was da los ist. Meisters entferne ich mich erst wieder wenn alles wieder weg ist.“ Auch Pascal genießt es, dass endlich mal wieder etwas im ehemaligen Arbeitervierteil los ist: „DAS wollte ich mit unbedingt angucken, ist doch ein Highlight oder?“

„Hartz und herzlich“: Hat der Benz Baracken-Bewohner ein Drogenproblem?

Die Benz Baracken-Bewohner vermuten, dass ein Drogenproblem schuld am Zustand des Nachbars ist. Beate klärt auf: „Er konnte ja nicht mehr laufen und der Bauch wurde immer dicker.“ Sasha hat gleich noch eine Tipp parat: „Ich würde mich behandeln lassen und auch gleich in Entzug gehen. Das ist das Beste was ihm passieren kann jetzt.“ Das Interesse der Benz Baracken-Bewohner erklärt sich Dagmar so: „Es sind ja auch Leute von uns, egal ob sie Junkies sind oder nicht“. (kp)

Auch interessant

Kommentare